Digitalisierung: Der Hebel liegt nicht im Vertrieb

Wie sieht „Versicherung“ aus, wenn die Prognosen zur Digitalisierung wahr werden? Werden Vermittler überhaupt noch gebraucht? Die Zukunft scheint trostlos. Ich sehe es etwas anders.

Die Haff-Kolumne

Tobias Haff: „Die große Chance der Digitalisierung liegt in der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen.“

Ein kleiner Ausblick auf einen Schadenfall in der Zukunft: Just In dem Moment, in dem der smarte Kühlschrank und die Mikrowelle heftig miteinander über die Online-Essensbestellung streiten, wird der nicht ganz so smarte Toaster von einem Virus befallen und setzt die Küche in Brand.

Der Smart-Home-Brandmelder „riecht“ dies sofort, ruft bei der Feuerwehr an und Alexa prüft noch schnell in Echtzeit den Versicherungsumfang von Wohngebäude- und Hausratversicherung.

Während der Feuerwehrmann „aus Fleisch und Blut“ dann dringend gebraucht wird, stellt sich die Frage: Was ist mit dem Vermittler

Digitalisierung wird sich auf den Betrieb auswirken

Folgt man dem – inzwischen DKM-erprobten – Philosophen Richard David Precht, so könnte die Zukunft unserer Arbeit sein, dass wir „die Liegestühle auf der Titanic umdekorieren“. Weil wir zu mehr nicht mehr gebraucht werden.

Die Zukunft scheint trostlos. Besonders für den Vermittler, dessen Abgesang die eine oder andere Zukunftsstudie schon angestimmt hat. Ich sehe es etwas anders.

Die Digitalisierung kann enorme, durchaus positive, Hebeleffekte entwickeln. Allerdings nur zum kleineren Teil für unsere Vertriebsarbeit, deutlich mehr wird sie auf den „Betrieb“ wirken.

Seite zwei: Weniger „Bullshit-Arbeit“

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