19. November 2019, 15:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Einbruchsrisiko oft zu wenig abgesichert

Obwohl Einbruchsdelikte die zweithäufigste Ursache für Schadensmeldungen sind, ist bei den eigenen vier Wänden häufig Schluss mit der Vorsicht. Das gilt besonders für junge Menschen in einbruchgefährdeten Städten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des digitalen Versicherungsanbieters Getsafe.

93312884-1 in Einbruchsrisiko oft zu wenig abgesichert

Berühmtes Einbrecher-Trio: Sean Connery, Matthew Broderick und Dustin Hoffman (v.l.) in dem Film “Family Business” (1989)

Laut Studie haben die Menschen gerade in Großstädten vergleichsweise selten eine Hausratversicherung. Am nachlässigsten sind dabei die Hamburger, gefolgt von Berlin, Köln, Düsseldorf und Hannover. In kleineren Städten haben dagegen überdurchschnittlich viele Menschen eine Hausratversicherung. Die am besten abgesicherten Haushalte gibt es demnach in Darmstadt, Augsburg, Braunschweig, Mainz und Mannheim.

“Einwohner in sicheren Städten stufen das Einbruchsrisiko demnach als höher ein, als es tatsächlich ist. Umgekehrt wiegen sich Einwohner in bevölkerungsreichen, einbruchstarken Städten in Sicherheit und investieren zu wenig in einen angemessenen Schutz”, schlussfolgert Getsafe. 

“Nicht ausreichend sensibilisiert” 

Für die Studie analysierte der digitale Versicherer die amtlichen Einbruchstatistiken des Bundeskriminalamts und verglich sie mit über 70.000 eigenen Kundendaten. Berücksichtigt wurden deutsche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Das durchschnittliche Alter der Kunden beträgt 29 Jahre. 

Das Ergebnis wird nach Angaben von Getsafe von einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes gestützt, wonach zwar fast Dreiviertel der Deutschen eine Hausratversicherung abschließen – in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen liegt dieser Anteil jedoch nur bei 63 Prozent. “Gerade junge Menschen scheinen demnach nicht ausreichend für das Thema Versicherung sensibilisiert zu sein”, heißt es bei Getsafe. (kb)

Foto: Picture Alliance 

 

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Oliver Bäte, Allianz: “Wollen die Führungsstrukturen immer effizienter machen”

Bei Europas größtem Versicherer Allianz muss sich das Management größere Sorgen um Arbeitsplätze machen als das Fußvolk. Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte will eher beim Management als bei den einfachen Mitarbeitern einsparen.

mehr ...

Immobilien

Senatorin: Mietniveau in Berlin ist aus den Fugen geraten

In Berlin ist das bundesweit einmalige Mietendeckel-Gesetz in Kraft getreten. Aus Sicht der zuständigen Senatorin bringt es das Mietniveau wieder ins Lot. Das allein reiche aber nicht.

mehr ...

Investmentfonds

Die zehn wichtigsten Argumente für Schwellenländeraktien

Schwellenländeraktien sind einer der Anlagebereiche, der sich unseres Erachtens nur schwer durch passive Strategien nachbilden lässt. Aktives Management – ungeachtet des individuellen Anlagestils – bietet sowohl auf der «Top-down- (Währung) als auch auf der «Bottom-up»-Ebene (Einzelwerte) zahlreiche Chancen für eine «Rückkehr zum Mittelwert».

mehr ...

Berater

BCA-Chef: “Die Zahl der Pools wird sich weiter verringern”

BCA-Vorstandschef Rolf Schünemann über die Folgen von Regulierung und Digitalisierung für Vermittler, hohe Investitionskosten im IT-Bereich und die Konsolidierung der Pool-Branche.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP bestückt ihre offenen Spezialfonds mit weiteren Pflegeheimen

Die INP-Gruppe hat durch den Erwerb von vier Pflegeeinrichtungen und Pflegewohnanlagen an verschiedenen deutschen Standorten das Immobilienportfolio ihrer offenen Spezial-AIF für institutionelle Investoren in den vergangenen sechs Monaten weiter ausgebaut.

mehr ...

Recht

Rufschädigung über das Netz: Letzter Ausweg Google

Was zu tun ist, wenn anonyme Internetseiten rechtsverletzende Äußerungen verbreiten. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Tae Joung Kim, SBS Legal

mehr ...