Finanzwissen bei Kindern: So groß ist der Einfluss der Eltern

Eltern erziehen ihre Kinder und sind gerade in den jungen Jahren Vorbilder. Doch gilt das auch für Finanzen? Eine aktuelle Studie des Zinsportals Weltsparen zum Muttertag zeigt, wie groß der Einfluss der Eltern auf die Finanzbildung des Nachwuchses ist.

Der Muttertag ist eine gute Möglichkeit, um Frauen und ihre Finanzen in den Mittelpunkt zu stellen – schließlich ist Armut im Alter ganz besonders ein Thema von Müttern.

 

Fast drei Viertel der Frauen (72 Prozent) stehen beim Thema Finanzwissen deutlich schlechter da als die befragten Männer (55 Prozent). Zwei Drittel der Studienteilnehmerinnen schätzen ihr Finanzwissen mittelmäßig bis schlecht ein – weitere sechs Prozent können ihr Finanzwissen erst gar nicht beurteilen.

Frauen und Finanzwissen: Nachholbedarf!

Ein Erklärungsansatz hierfür könnte die kritischere Selbsteinschätzung der Frauen sein. Insbesondere Mütter füllen die Wissenslücke im Umgang mit Finanzen bei ihren Kindern nicht und können in der Regel in diesem Bereich kaum eine Vorbildrolle übernehmen.

Frauen: finanziell frei?


14 Prozent der befragten Frauen sind nach eigenen Angaben nicht in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Als wichtigste Stütze nennen sie vor allem zwei Faktoren: die finanzielle Unterstützung von Angehörigen (31 Prozent) und die vom (Ex-)Partner (28 Prozent).

Dagegen gaben 59 Prozent der Frauen an, sich finanziell unabhängig zu fühlen und für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Weitere 17 Prozent sind immerhin auf dem Weg dorthin.

 

Seite 2: Rentenlücke und Altersarmut bei Frauen

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