20. Juni 2019, 10:04
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GDV: Entscheidung der Fed handelt gegen steigenden politischen Druck

Gestern entschied sich Jerome Powell dazu, seinen Kurs der Zinspolitik fortzusetzen. Die Auswirkungen für Deutschland scheinen geringer als gedacht zu sein .Ein Kommentar von Klaus Wiener, Chefvolkswirt des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

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Klaus Wiener, Chefvolkswirt des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Die Entscheidung der Fed, die Zinsen unverändert zu lassen, ist sehr erfreulich. Damit widersetzt sie sich einem steigenden politischen Druck, der ihre Unabhängigkeit gefährdet. Eine Zinssenkung ist perspektivisch zwar möglich, sie sollte aber vor allem davon abhängen, ob die Entwicklung der US-Wirtschaft einen solchen Schritt rechtfertigt.

Auswirkungen geringer als gedacht

Unseres Erachtens erfordert die aktuelle Datenlage keine Zinssenkung, denn die Arbeitslosenquote befindet sich auf einem Rekordtief und der Lohndruck steigt. Auch liegen die Inflationserwartungen immer noch über der kritischen Marke von 2 %. Um auf der nächsten Sitzung im Juli die Leitzinsen zu senken, müssten sich die einlaufenden Konjunkturdaten schon merklich eintrüben.

Mit 2,25 bis 2,5 % liegt der Leitzins zwar nicht mehr bei Null, der Spielraum für eine Unterstützung der Konjunktur ist aber sehr viel geringer als in früheren Zyklen, an deren Ende der Leitzins regelmäßig mehr als doppelt so hoch lag. Die Fed sollte also schauen, dass sie ihr Pulver nicht zu früh verschießt.

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