Jungmakleraward: Ingo Schröder über „digitale Laufkundschaft“

Der Jungmakler Award dient dazu, junge Vermittler der Finanz- und Versicherungswirtschaft zu unterstützen. Ziel ist es, eine hochwertige Beratungskultur in der Branche aufzubauen. Cash.Online hat bei den Bewerbern nachgefragt und stellt diese im Interview vor. Als Nächster erzählt Ingo Schröder, Gesellschafter und Geschäftsführer bei maiwerk Finanzpartner über sein Unternehmen.

1. Was motiviert Sie zur Bewerbung beim Jungmakleraward?

Die Möglichkeit unser einzigartiges Geschäftsmodell Branchenexperten zu präsentieren und sich darüber auszutauschen. Zudem bin ich mir sicher neue spannende Impulse durch den Austausch mit den anderen Teilnehmern zu erlangen.

2. Was finden Sie an einer Branche interessant, die eher etwas älter ist?

Die Antwort steckt in der Frage! Die Branche ist alt und hat daher sehr viel Potenzial. Nehmen wir eine Webseite als Beispiel. Durch das Alter der Branche haben viele Kollegen eine in die Jahre gekommene Webseite oder eine Standardwebseite nach Baukastenprinzip.

Suchmaschinenoptimierung, Fehlanzeige! Aber immer mehr junge, wie ältere Kunden informieren sich über Google und suchen darüber ihren nächsten Berater. Eine tolle Chance schnell viel zu erreichen.

3. Sie bieten bereits Honorarberatung an. Welche Vor-/Nachteile sehen Sie? Wie reagieren die Kunden darauf?

Ich denke das sollte man differenzierter betrachten. Wo liegen die Vor-/Nachteile für den Berater und für den Kunden? Hier gibt es nämlich Schnittmengen, aber eben auch Unterschiede. Der große Vorteil für den Kunden besteht darin, dass der Berater keinem Interessenskonflikt unterliegt.

Sprich wer keine Provision für den Produktabschluss erhält, hat auch kein Interesse bzw. keinen Anreiz dem Kunden ein unpassendes Produkt zu vermitteln. Hier muss man natürlich sagen, dass es auch unter Honorarberatern schwarze Schafe gibt und andersherum auch viele Provisionsberater einen guten Job machen. Nichtsdestotrotz: Der Anreiz eher in die eigene Tasche zu wirtschaften, ist bei der Honorarberatung deutlich geringer.

Praktisch hat ein Kunde vor allem in den Bereichen Geldanlage, Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung, Private Krankenversicherung und Finanzplanung deutliche Vorteile. Bei der Geldanlage und Altersvorsorge sind die Produktkosten um ein Vielfaches niedriger als bei herkömmlichen Provisionsprodukten, wodurch die Ablaufleistung um bis zu 50% steigt.

Bei BU und der PKV besteht kein Anreiz kleine „Wehwehchen“ unter den Tisch fallen zu lassen. Leider erleben wir das viel zu häufig bei Kunden, die zu uns kommen. Ein ganz neuer Bereich ist die Finanzplanung.

Hier geht es nicht um Produkte, sondern darum anhand der bestehenden Vermögenswerte Szenarien für den Kunden auszuarbeiten, die Eintrittswahrscheinlichkeit zu berechnen und ihm anhand konkreter Liquiditätsplanungen Sicherheit zu geben. Als Provisionsberater undenkbar, weil kein Produkt vermittelt werden kann und somit die Dienstleistung umsonst wäre.

 

Seite 2: Welche Vorteile gegenüber „Alten Hasen“ bestehen

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