4. Dezember 2019, 18:11
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Morgen & Morgen analysiert EU-Tarife: Nur einer mit Bestbewertung

Das unabhängige Analysehaus Morgen & Morgen hat erstmalig die Bedingungswerke der Erwerbsunfähigkeitversicherer untersucht. Dabei attestiert M&M lediglich einem der 29 analysierten Tarife von 18 Versicherern die beste Bewertung. Neun weiter erhalten dagegen ein sehr gut.

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Morgen und Morgen hat im Rahmen des neuen M&M EU-Ratings insgesamt 29 Tarife von 18 Anbietern einer Prüfung unterzogen.

Die Experten von Morgen und  Morgen haben im Rahmen des neuen M&M Ratings Erwerbsunfähigkeit die Tarife der Versicherer einer ausführlichen Analyse unterzogen. Dabei erhielt nur die Metallrente von Swiss Life EMI Plus Komfort von den Testern fünf Sterne.

Die Begründung: Es sei der einzige Tarif im Vergleich, der bei einer Restleistungsfähigkeit von drei bis sechs Stunden greifen würde – analog zur Erwerbsunfähigkeitsversicherung im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung.

Das M&M Rating Erwerbsunfähigkeit ist tarifbezogen und umfasst ausschließlich die Bedingungsanalyse auf Basis der einzelnen Tarife. Das Rating bewertet mit 1 bis 5 Sternen und die Grundlage hierfür bilden 24 Leistungsfragen.

Die ratingrelevanten Fragen beurteilen Sachverhalte und Produkteigenschaften, die als wesentlich für die (Bedingungs-)Qualität eines Produkts anzusehen sind. Die Kundenfreundlichkeit steht nach Aussagen von Morgen & Morgen im Fokus, ebenso die Eindeutigkeit der Aussagen im Bedingungswerk.

„Wir befürworten es sehr, dass die Erwerbsunfähigkeitsversicherung wieder in den Fokus und somit in das Bewusstsein der Vermittler gerückt wird“, sagt Andreas Ludwig, Bereichsleiter Produkt & Analyse bei Morgen & Morgen.

Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung sei sie die einzige Möglichkeit die Arbeitskraft abzusichern, da sie eine gesundheitliche Beeinträchtigung mit der Möglichkeit verknüpft, ein Erwerbseinkommen zu erzielen, so Ludwig.

Andere Absicherungsprodukte bilden diese Verknüpfung nicht ab, sondern definieren konkrete gesundheitliche Ereignisse. Es besteht also eine Lücke in der Einkommensabsicherung, die der abstrakte Leistungsauslöser in der Erwerbsunfähigkeitsversicherung absichert. (dr)

Foto: Shutterstock

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