17. Dezember 2019, 16:18
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Pflege und Gesundheit: Wo Top-Karrierechancen locken

Die besten Karriereaussichten für Pflegekräfte und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen bieten vor allem kirchliche und gemeinnützige Arbeitgeber. Das ist ein Ergebnis der Studie “Top Karrierechancen Pflege und Gesundheit”, die das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF).

Shutterstock 253210615 in Pflege und Gesundheit: Wo Top-Karrierechancen locken

In einer kombinierten Fragebogen- und Social-Listening-Analyse wurden rund 2.400 Pflegedienste, Seniorenheime, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und andere Unternehmen aus dem sozialen Sektor mit Sitz in Deutschland untersucht. 50 Firmen aus zehn Branchen wurden für ihre
überdurchschnittlich guten Arbeitsbedingungen, beruflichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen mit einem Siegel ausgezeichnet. Neun der zehn Spitzenplätze wurden dabei von Betrieben in kirchlicher oder gemeinnütziger Trägerschaft errungen.

So sicherte sich die Caritas Alten- und Krankenhilfe Brilon aus dem Sauerland unter den Anbietern stationärer und ambulanter Pflege den ersten Platz vor dem ebenfalls ausgezeichneten, privaten Wilhelminum-Pflegedienst des Seniorenzentrums Braunschweig. Im Bereich Pflege- und Seniorenheime hob sich das Collegium Augustinum als Arbeitgeber mit den besten Arbeitsbedingungen und Karrierechancen hervor. Das Collegium betreibt bundesweit 23 Wohnstifte der gemeinnützigen Augustinum-Gruppe, die Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Bayern ist.

Der Arbeiter-Samariter-Bund stellt mit seiner Gemeinnützigen Gesellschaft für Sozialeinrichtungen Halberstadt den Branchensieger unter den Sozialdiensten. Das Deutsche Rote Kreuz bietet im DRK Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe das beste Arbeitsumfeld bei den Rettungsdiensten.

Gemeinnütziger Elternverein erringt Spitzenplatz

Top-Karrierechancen finden Pflege- und Sozialkräfte aber nicht nur bei großen, bundesweit bekannten Anbietern. In der Kategorie Unterstützung für Menschen mit Behinderung errangen die Sozialeinrichtungen des Vereins “Leben mit Behinderung Hamburg” den Spitzenplatz. In dem gemeinnützigen Elternverein haben sich 1.500 Familien mit Angehörigen mit Behinderung zusammengeschlossen.

Bei den Medizinischen Versorgungszentren und Arztpraxen konnte sich mit der Med 360° AG eine Aktiengesellschaft den Spitzenplatz sichern.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Getsafe-Chef Wiens: “Insurtechs sind krisenfest”

In der vergangenen Woche ist das US-amerikanische Insurtech Lemonade an die Börse gegangen, das Versicherungen per Smartphone-App anbietet. Der Aktienwert hat sich binnen 24 Stunden verdoppelt, die Bewertung des Unternehmens lag kurzfristig bei über vier Milliarden Dollar. Für Christian Wiens, CEO und Gründer des Wettbewerbers Getsafe, ist dies “ein positives Signal”.

mehr ...

Immobilien

Cash.EXTRA Wohngebäude-Versicherung: Schutz vor Extrem-Risiken

Eine Immobilie ist ein wertvoller Besitz. Egal ob Haus oder Wohnung. In beidem stecken erhebliche Werte. Daher sollte der Versicherungsschutz für Haus und Wohnen eigentlich essenziell sein, ist es aber bei Weitem nicht. Mit welchen Herausforderungen Versicherer und Assekuradeure zu kämpfen haben, zeigt das Cash.Extra Wohngebäudeversicherung mit Domcura-Produktvorstand Rainer Brand, Thomas Nairz, Hauptbevollmächtigter bei Iptiq Deutschland und Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb bei der Alte Leipziger Allgemeine.

mehr ...

Investmentfonds

Grönemeyer initiiert neuen Gesundheitsfonds

„Medizin mit Herz und Seele“. Das ist das Motto von Professor Dietrich Grönemeyer. Der Arzt, Wissenschaftler, Publizist, Unternehmer und Investor ist bisher an einer Reihe von nichtbörsennotierten Unternehmen beteiligt. Jetzt hat er einen Gesundheitsfonds initiiert, der seinen Namen trägt, den „Grönemeyer Gesundheitsfonds Nachhaltig“.

mehr ...

Berater

Wenn das Smartphone zur Versicherungszentrale wird

Das Smartphone dürfte sich in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Vertriebskanal für Versicherungen entwickeln. Zwar haben bislang nur sechs Prozent der Bundesbürger eine Versicherung über ihr Smartphone abgeschlossen, jeder Dritte (33 Prozent) kann es sich aber in Zukunft vorstellen. Das ist das Ergebnis einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

ifo Institut: Ein Fünftel der deutschen Firmen hält sich für gefährdet

Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht sein Überleben durch die Coronakrise gefährdet. Das ergibt sich aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts. 21 Prozent der Firmen antworteten im Juni, die Beeinträchtigungen durch Corona seien existenzbedrohend. „In den kommenden Monaten könnte sich eine Insolvenzwelle anbahnen“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer. Welche Branche sich als besonders gefährdet einschätzt.

mehr ...