18. April 2019, 07:45
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Rente unter Palmen – das müssen Sie wissen

Immer mehr Ruheständler entscheiden sich dafür, ihren Lebensabend jenseits der deutschen Grenzen zu genießen. Was zu beachten ist, damit man im Ruhestandsparadies auch auf die Rente aus Deutschland zugreifen kann.

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Rente unter Palmen ist kein Problem. Allerdings gibt es einige Kleinigkeiten zu beachten.

Die gute Nachricht: Gesetzliche Renten werden in jedes Land der Welt überwiesen. Wer in Deutschland rentenversichert war, steht vor der freien Wahl, wo er seinen Ruhestand verbringen möchte. Laut Deutscher Rentenversicherung beziehen aktuell rund 1,5 Millionen im Ausland lebende Rentner Altersbezüge aus der gesetzlichen Rentenkasse.

Wie hoch diese im Ausland ausfallen, hing lange davon ab, ob der Rentner vorübergehend oder dauerhaft außerhalb Deutschlands lebt. Doch diese Zeiten sind seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2013 vorbei. Rentner, die in Deutschland Ansprüche haben, erhalten ihre Rente auch bei dauerhaftem Umzug ins Ausland in voller Höhe. Einschränkungen bestehen lediglich bei Erwerbsminderungsrenten und Rentenansprüchen, die außerhalb der Bundesrepublik erworben worden sind.

Rechtzeitig informieren

Wird die Rente auf ein Konto innerhalb Europas überwiesen, hat der Empfänger dank SEPA-Verfahren keinerlei Nachteile. Die Kosten für die Überweisung übernimmt die Rentenversicherung. Außerhalb der EU können allerdings Zeitverzögerungen, Gebühren oder Verluste durch Wechselkurse entstehen, die der Empfänger zahlen muss.

Stefan Haag von der Postbank erklärt: „Die Währungskurse schwanken und man erhält stets den Kurs, der am Tag des Zahlungseingangs gilt.“ Damit die Überweisung reibungslos läuft, braucht die Rentenversicherung rechtzeitig die neue Anschrift, die internationale Kontonummer (IBAN) und die internationale Bankleitzahl (BIC) des Empfängers.

Seite 2: Auf die Kosten achten

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