17. Mai 2019, 07:30
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IT-Sicherheit: Vorgaben und Bedrohungen fordern Versicherer

Nach IT-Sicherheitsgesetzes (ITSiG) und der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) folgen nun versicherungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (VAIT). Der Bereich IT-Sicherheit bleibt ein bedeutender Punkt auf den Agenden deutscher Versicherer.

IT-Sicherheit: Vorgaben und Bedrohungen fordern Versicherer

Das Thema IT-Sicherheit steht ganz ob auf der Agenda deutscher Versicherer.

Neue Gesetzgebungen bedeuten meistens Arbeit. Das gilt nicht nur für die Rechtsabteilungen, im Falle der jüngsten Gesetznovellierungen und regulatorischen Anforderungen im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz natürlich auch für die IT-Abteilungen.

Vor dem Hintergrund vermehrter Cybervorfälle gewinnt IT-Sicherheit zudem für viele Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Rund 60 Teilnehmer kamen auf der Fachkonferenz „IT-Sicherheitsmanagement in Versicherungen“ der Versicherungsforen Leipzig zusammen, um die aktuellen Anforderungen zu diskutieren.

Fachbeiträge gab es dabei nicht nur aus Versicherungshäusern, sondern auch von Vertretern des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), der BaFin und des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen.

Dass die Bekämpfung von Cyber-Kriminalität eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, betonte Peter Vahrenhorst, Kriminalkommissar beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen. Er zeigte auf, dass Cyber-Kriminelle heute nicht mehr im stillen Kämmerlein hacken, sondern zum Bereich organisierte Kriminalität gehören.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihre IT-Systeme dafür fit machen müssen, es vor allem aber auch gilt, die Mitarbeiter zu sensibilisieren. Nutzer hinterfragen IT heute oftmals nicht mehr, Risikobewusstsein fehle. Dr. Jens Gampe (BaFin) unterstrich, dass Mitarbeiter nur beachten könnten, was sie auch kennen.

 

Seite 2: IT-Sicherheit ist unerlässlich

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