9. Mai 2019, 12:06
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Wie die Riester-Rente gerettet werden soll

Die Riester-Rente kommt seit Jahren nicht aus den Schlagzeilen. Jetzt gibt es einen neuen Vorstoß, dieser Form der staatlich geförderten Altersvorsorge neues Leben einzuhauchen.

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Eine neue Studie zur Riester-Rente sieht erheblichen Reformbedarf.

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge hat eine neue Studie zur Revitalisierung der Riester-Rente vorgestellt. Die Ausweitung der Riester-Rente auf alle unbeschränkt Steuerpflichtige und die Kopplung der Kinderzulage an das Kindesalter anstelle an die Zahlung des Kindergeldes könnten dazu beitragen, die viel Unfrieden stiftenden Rückforderungen von Förderzulagen weitgehend zu verhindern.

Dieser Vorschlag gehört zu dem Maßnahmenkatalog, den die Autoren der jüngsten DIA-Studie “Revitalisierung der Riester-Rente” unterbreiten. Im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge hat ein Team der empirica AG in Berlin Verbraucherschützer, Anbieter und Vermittler von Riester-Produkten sowie Vertreter der Rentenversicherung befragt, wie die Riester-Rente vereinfacht werden kann.

Drei Ansatzpunkte kamen dabei zur Sprache: Die Zahl der Geschäftsvorfälle muss minimiert, die Einteilung in unmittelbar, mittelbar und nicht förderfähig abgeschafft und die Rückforderung von Zulagen eingedämmt werden.

Seite zwei: Lösungen für die Thematik Rückforderungen

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1 Kommentar

  1. Das ist ein sehr guter Vorschlag. Oft wechselt der Status für mittelbar und unmittelbar, Scheidung, Trennung etc. führen zu unterschiedlichen Förderungen. Viele Menschen sind von Altersarmut betroffen, so dass es “ungerecht” ist, dass angestellte eine Förderung für sich und die Kinder erhalten, selbständige aber nicht. Minijobs nur, wenn man sich nicht von der RV befreit… Wenn die Förderung übersichtlicher ist, ist allen mehr geholfen!

    Kommentar von Manuela Brenndorff — 10. Mai 2019 @ 13:43

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