3. März 2020, 15:27
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41 Prozent der Deutschen kennen Rürup-Rente nicht

Viele Menschen in Deutschland fürchten sich vor der Altersarmut. Ein Ausweg daraus ist die private Altersvorsorge. Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage deckt das Zinsportal WeltSparen angesichts dessen einen überraschenden Missstand zur Rürup-Rente auf.

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Als steuerlich begünstigte Form der privaten Altersvorsorge wurde die Basisrente 2005 in Deutschland eingeführt – die sogenannte Rürup-Rente. Private Altersvorsorge gewinnt seither in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Umfrage kommt angesichts dessen zu einem überraschenden Ergebnis: 41 Prozent der Deutschen kennen die Rürup-Rente nicht. Zwischen Ost- und Westdeutschland besteht zudem ein deutliches Wissensgefälle.

Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von Weltsparen zwischen dem 13. und dem 14. Februar 2020 insgesamt 2.500 Personen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 5,7 Prozent.

Grafik: Weltsparen by Raisin

 

11 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Fischer,

    ich habe das Produkt nicht nur verstanden, sondern bis 31.12.2016 dieses Produkt auch für Mandanten detailliert berechnet. Durch die derzeitige Lage am Kapital- und Versicherungsmarkt haben sich zwar einige Werte bei der Berechnung verschoben, es bleiben aber die grundsätzlichen Kriterien zur Auswahl des Personenkreises für den dieses Produkt Sinn macht.

    Kommentar von Schäfer — 6. März 2020 @ 14:54

  2. Lieber Herr Schäfer, kann es sein, das Sie das Produkt nicht verstanden haben ?

    Kommentar von Nils Fischer — 6. März 2020 @ 11:31

  3. Sehr geehrter Herr Schäfer,
    die 20% beziehen sich auf Selbständige und Gutverdiener, das sind die beiden für die es sich steuerlich lohnt.

    Kommentar von Jan Lanc — 6. März 2020 @ 10:41

  4. Die Rüruprente ist für Unternehmer ein HIT, wenn
    – die regelmäßigen mtl. Zahlungen in einem angemessenem Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen stehen (Übrigens: 90% der Top-Verdiener sind Unternehmer / Selbständige)
    – die Zuzahlungen in Zeiten guten Verdienstes ausgeschöpft werden
    – fondsbasiert auf Garantien verzichtet wird.
    Für jeden der JETZT gut verdient und mit geringem Steuersatz im nächsten Jahr in Rente geht ist diese mit Kapitalgarantie ein Anlagehit. Bedarf halt guter Beratung – wer kann das schon rechnen und erklären…

    Kommentar von Andreas Lentge — 5. März 2020 @ 18:43

  5. Sehr geehrter Herr Jan Lanc,

    auf welche Gruppe der Bevölkerung beziehen sich Ihre 20%? Wenn Sie hier den Personenkreis der Erwerbstätigen zwischen 25 bis 59 Jahre meinen -dies sind 45 Millionen und davon sind 33 Millionen Sozialversicherungspflichtig- ist diese Zahl immer noch erheblich zu hoch. 3,5 Millionen verdienen mehr als 55.000,–€ p.A. und liegen im steuerlich interessanten Bereich. Dies bedeutet auch , dass sich der Abschluss nur mit einer Einmalzahlung für das abgelaufene Steuerjahr bei entsprechendem Steuersatz rechnet.

    Kommentar von Schäfer — 5. März 2020 @ 18:34

  6. Sehr geehrter Herr Nils Fischer,
    es freut mich, dass Sie umfassend und sauber beraten. Dann können Sie sicher genau nachrechnen, ab welchem Steuersatz sich die “Rürup-Rente” lohnt, und wie lange die Verrentung bestehen muss um den geleisteten Beitrag zurück zu bekommen, und welche Anlageform bei der Rente für den Zeichner unter den derzeitigen Gewinnerwartungen zu empfehlen ist.

    Kommentar von Schäfer — 5. März 2020 @ 17:42

  7. Haarsträubend die “Kommentare” der Berufs-Alles-Schlechtredner. Die Basis/Rüruprente ist grundsätzlich ein gutes, hoch steuergefördertes Produkt, muss allerdings sauber und umfassend beraten werden. Und ja, es passt halt nicht überall.

    Kommentar von Nils Fischer — 5. März 2020 @ 13:40

  8. Die Rürup-Rente lohnt sich auch nur für rund 20% der Bevölkerung und somit passt es doch!

    Kommentar von Jan Lanc — 4. März 2020 @ 20:56

  9. Da stimme ich Dir voll und ganz zu Paolo Boos.
    Nur Verrentung möglich. Wo bleiben die Beiträge im Todesfall? Was, wenn ein VN kurzfristig an die Kohle muß? Abschluß- und laufende Kosten? Versteuerung? Was, wenn ein Selbständiger mal keine Steuern bezahlt wg. einer konjunkturellen Flaute? Wo ist dann der Vorteil? Das ganze Ding ist aus meiner Sicht so überflüssig und kompliziert wie sonst nur was. Die ersten Prozesse wg. Falschberatung ist übrigens schon gelaufen: http://www.procontra-online.de/bilderstrecke/date/2019/09/mit-falschberatung-zur-ruerup-rente-schadenersatz/
    Ich kann nur sagen: Hände weg. Es gibt bessere Produkte.
    Rürup habe ich nie vermittelt. Aber sicherlich die Firma Maschmeyer und Rürup AG. Das schlimme ist nur, dass die Dummen anscheinend nie aussterben.

    Kommentar von Martin Kasten — 4. März 2020 @ 18:20

  10. Diese Rente gab es bei einigen Versicherungsgesellschaften unter einem ehrlichen Namen schon 1970. Dieser war “aufgeschobene Eigenrente ohne Beitragsrückgewähr” sowohl während der Aufschubzeit als auch während der Verrentung. Im Unterschied zur “Rüruprente” konnte man aber vor Begin der Verrentung auf einmalige Kapitalzahlung wechseln. Der Verkauf hielt sich damals in sehr engen Grenzen!

    Kommentar von Schäfer — 4. März 2020 @ 18:01

  11. Na da haben die 41% ja nichts verpasst: Die Rürop-Rente ist eine Mogelpackung

    Kommentar von paolo boos — 4. März 2020 @ 17:23

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