“Beratungskompetenz nicht durch weitere Bürokratie einschränken”

Foto: BVK
Michael H. Heinz, Präsident des BVK

Coronabedingt hat der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) als Ersatz für die im Mai ausgefallene Jahreshauptversammlung eine Onlinekonferenz durchgeführt. Die Delegierten verabschiedeten einstimmig den Leitantrag “Nachhaltigkeit im Vertrieb – sozialpolitischer Auftrag und soziale Verantwortung der Vermittler”.

Darin fordert der Vermittlerverband, die lebensbegleitende Funktion der Versicherungsvermittler für die Kunden stärker anzuerkennen. Gerade in der Corona-Pandemie zeige sich, wie verantwortungsbewusst der Berufsstand für die Kunden da sei: telefonisch, online und – sofern es die coronabedingten Einschränkungen zulassen – auch persönlich. “Damit erfüllen die Versicherungsvermittler nachhaltig die sozialpolitische Funktion des Lebenslotsen auf einem konstant hohen Niveau. Ihre Beratungskompetenz sollte daher nicht durch weitere Bürokratie eingeschränkt werden”, heißt es in einer Pressemitteilung des BVK.

“Prüfpflichten nicht den Vermittlern aufbürden”

Da Nachhaltigkeitskriterien eine immer größere Rolle im Versicherungsgeschäft mit den Kunden spielen, verlangt der BVK von der Versicherungswirtschaft, diesem gesellschaftlichen Megatrend Rechnung zu tragen und bei ihren Investitionen zu beachten. Produkte, die Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, sollten zudem für Vermittler leichter identifizierbar sein. Schließlich könnten die Prüfpflichten dafür nicht den Vermittlern aufgebürdet werden, so der BVK.

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