BVK-Analyse sieht Vermittlerbranche trotz Pandemie stabil

Foto: BVK
BVK-Vizepräsident Andreas Vollmer

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) hat im Zeitraum von Dezember 2020 bis März 2021 wieder seine Erhebung zur betriebswirtschaftlichen Entwicklung der Vermittlerunternehmen durchgeführt. Demnach musste fast jeder dritte Betrieb einen Rückgang seines Gewinns verzeichnen.

Bei einem weiteren Drittel blieb der Gewinn gleich, wobei mehr als 40 Prozent der teilnehmenden Vermittlerbetriebe trotz der veränderten Marktsituation eine Gewinnsteigerung erreichen konnten. Für 63,5 Prozent der Teilnehmer ergaben sich Bestandssteigerungen, bei 17 Prozent sind die Bestände gleichgeblieben.

Allerdings bewahrheiteten sich nach Angaben des BVK teilweise die Befürchtungen um vermehrte Vertragsstorni aufgrund finanzieller Belastungen der Kunden durch die Corona-Pandemie: 18 Prozent der Teilnehmer mussten im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr Bestandsverringerungen hinnehmen. Diese Quote liegt im Vergleich zu den beiden vorherigen Strukturanalysen um 5 Prozentpunkte höher.

„Die Betriebe, die in der Lage waren, Kundenkontakte unabhängig von den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zu halten bzw. Kunden über andere Kanäle zu beraten sowie ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, konnten von früheren Investitionen in die betriebliche (Digital)Infrastruktur profitieren und ihre Bestände sogar erweitern“, so BVK-Vizepräsident Andreas Vollmer.

Die BVK-Strukturanalyse wird im Zweijahresrhythmus in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Matthias Beenken von der Fachhochschule Dortmund durchgeführt. 3.233 Personen haben teilgenommen.

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