„Chancen für starke Renditen mit nachhaltigen Anlagen“

Foto: Swiss Life
Jan-Peter Diercks, Swiss Life Deutschland: "Immer mehr junge Menschen erwarten zunehmend Flexibilität und Chancenorientierung von ihrer Altersvorsorge.“

Swiss Life Deutschland erweitert seine Produktfamilie Swiss Life Investo um eine „grüne“ Variante. Die fondsgebundene Rentenversicherung Swiss Life Investo Green fokussiert auf die Themen verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie auf Soziales und Ökologie. Jan-Peter Diercks, der neue Leiter Intermediärvertrieb bei Swiss Life Deutschland, erläutert, wie der Versicherer mit dem Thema ESG umgeht, was hinter der neuen Fondspolice steckt und wie er den Markt für nachhaltige Anlageprodukte in Deutschland sieht.

Herr Diercks, Europa soll bis 2050 klimaneutral werden und die EU-Kommission hat dazu einen den sogenannten Green Deal auf den Weg gebracht und auch die Finanzwirtschaft ist seit diesem Jahr gefordert, ihren Beitrag für mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Wie geht Swiss Life mit diesem Thema um?

Diercks: Mit unserer Beratung, unseren Dienstleistungen und unseren Produkten unterstützen wir Menschen dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und unsere Kundenbeziehungen dauern oft mehrere Jahrzehnte. Entsprechend ist nachhaltiges und vorausschauendes Wirtschaften in unserem Geschäft die Basis für langfristigen Erfolg. Wir verstehen unternehmerische Verantwortung daher als integralen Bestandteil unserer Unternehmensführung und wollen in unserem Geschäft nachhaltig und verantwortungsvoll handeln.

Swiss Life hat die Nachhaltigkeitsgrundsätze in einer gruppenweiten Strategie festgehalten und in vier Bereiche unterteilt: Nachhaltigkeit in der Geschäftstätigkeit, als Arbeitgeberin, in der Gesellschaft und in Bezug auf die Umwelt. Steuerungsorgan in Nachhaltigkeitsfragen ist die Konzernleitung unter der Leitung des Group CEO. Eine gruppenweite Organisation bestehend aus Nachhaltigkeitsspezialisten und Vertretern aus allen Divisionen stellt sicher, dass die auf Gruppenstufe beschlossenen Maßnahmen lokal in den Divisionen umgesetzt werden.

Was tut Swiss Life in Deutschland dafür?

Diercks: Hierzulande unterhält Swiss Life die Stiftung für Chancenreichtum und Zukunft mit dem Ziel, möglichst viele Menschen unabhängig von sozialer Herkunft dabei zu unterstützen, Wissen zu erwerben, um Wettbewerbsnachteile zu verringern und Chancengleichheit herzustellen. Dafür fördert die Stiftung nachhaltige und gemeinnützige Projekte. Sämtliche Personal- und Sachkosten werden von Swiss Life Deutschland übernommen.

Zahlreiche Mitarbeitende und die rund 4.600 Finanzberaterinnen und Finanzberater der Swiss Life-Vertriebsgesellschaften unterstützen die Stiftung mit regelmäßigen Spenden. Neben Einzelprojekten unterstützt Swiss Life mit der Initiative „KinderHelden“ auch ein strategisches Förderprojekt, bei dem die Belegschaft und die Finanzberaterinnen und Finanzberater als Mentoren Kinder und Jugendliche bei Lernprojekten helfen. Sie werden dafür von ihrer Arbeitszeit freigestellt.

Und inwieweit ist Swiss Life dem Ökologie-Gedanken verpflichtet?

Diercks: Wir haben uns klare Ziele gesetzt, um die Treibhausemissionen in den unternehmenseigenen Gebäuden zu reduzieren. So verfügt das Firmengebäude in Garching über ein eigenes Blockheizkraftwerk und unser Ziel, bis zum Jahr 2021 die CO2- Emissionen um weitere zehn Prozent zu senken, haben wir bereits erreicht.

Darüber hinaus ist Swiss Life Mitglied der Klimaschutz-Allianz Hannover, engagiert sich an den beiden Hauptstandorten bei Ökoprofit und wurde hierbei mehrfach für außergewöhnliches Engagement in der Betriebsökologie ausgezeichnet. Darüber hinaus investiert Swiss Life in die Digitalisierung und damit in papierlose Beratungsprozesse wie beispielsweise Online-Videoberatung, E-Signatur, ein Kundenportal zur Vermeidung von Ausdrucken oder auch in nachhaltige Antrags-, Vertrags- und Provisionsprozesse.

Ziel ist es, den Kundenprozess möglichst zeit- und ortsungebunden zu gestalten, um damit nicht nur die Kundenzufriedenheit zu steigern, sondern auch Emissionen durch Papierausdrucke und Mobilität zu reduzieren.

Seit dem 10. März 2021 müssen Makler und Vermittler Nachhaltig- keitskriterien berücksichtigen, wenn sie zu bestimmten Anlagen oder Versicherungsprodukten beraten. So will es die neue EU- Transparenzverordnung. Für die Versicherungswirtschaft ist das eine neue Herausforderung. Wie setzt Swiss Life den Nachhaltig- keitsgedanken im Rahmen seiner Produktpalette um?

Diercks: Immer mehr Menschen achten auf eine gesunde, umweltbewusste und nachhaltige Lebensweise. Zunehmend schließt dieser Trend die Frage nach der Nachhaltigkeit von langfristigen Kapitalanlagen für die eigene Altersvorsorge mit ein. Aus diesem Grund verfolgen wir das Ziel, sowohl ökologisch nachhaltige Altersvorsorgeprodukte auf den Markt zu bringen als auch anderen dabei zu helfen, den Mehrwert, den Nachhaltigkeit in der Altersvorsorge haben kann, zu erklären.

Schließlich möchten die Menschen ein selbstbestimmtes Leben, wenn möglich bis ins hohe Alter, führen – im Hinblick auf ihre Finanzen und im Hinblick auf ihre individuelle Nachhaltigkeit. Unsere Geschäftspartner unterstützen unsere Kunden bei diesem Wunsch.

Lesen Sie hier, wie es weitergeht.
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