Keine höheren Renten in Westdeutschland

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Zum letzten Mal kam es nach der Finanzkrise 2010 vor, dass eine Rentenerhöhung ausfiel.

Die Rentner in Westdeutschland erhalten in diesem Jahr keine Erhöhung ihrer Bezüge. Der Bundesrat stimmte am Freitag in Berlin einer entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zu. Im Osten steigen die Renten minimal um 0,72 Prozent.

Grund ist die Corona-Pandemie, die negative Auswirkungen auf die Lohnentwicklung hat. Diese ist Grundlage für die jährliche Rentenanpassung. Nach den vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Bruttolöhnen und -gehältern des Vorjahrs müssten die Rentenwerte eigentlich sogar sinken.

Die seit 2009 gesetzlich verankerte Rentengarantie verhindert allerdings Rentenkürzungen – daher bleiben die Westrenten unverändert. Die Erhöhung des Ost-Rentenwerts entspricht der gesetzlich vorgesehenen Ost-West-Angleichung.

Zum letzten Mal kam es nach der Finanzkrise 2010 vor, dass eine Rentenerhöhung ausfiel. Seitdem sind die Renten jedes Jahr gestiegen. (dpa-AFX)

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