Kfz-Versicherungswechsel: Es geht (fast nur) ums Geld

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Es lässt sich spürbar sparen

Die Kfz-Wechselzeit läuft. Doch warum wechseln die Kunden ihren Kfz-Versicherer, wollte Getsafe wissen. Eine Erkenntnis ist doch überraschend.

Anlässlich der kommenden Wechselsaison der Kfz-Versicherungen in Deutschland hat der Digital-Versicherer Getsafe zusammen mit YouGov über 2.000 Männer und Frauen zu ihrem Wechselverhalten befragt. Das Ergebnis: Ausschlaggebender Grund für den Wechsel sind für zwei Drittel der Befragten Kosten an. Überraschend ist, dass die Leistungen der Police und das tatsächliche Serviceangebot eher zweitrangig sind. Immerhin 65 Prozent aller Studienteilnehmer haben bereits mindestens einmal ihre Kfz-Versicherung gewechselt  

Kosten sind Hauptargument für Wechsel  

Die geringeren Kosten des neuen Anbieters waren für Menschen aller Altersklassen, Bildungsgrade, Geschlechter und Netto-Einkommen das ausschlaggebende Argument. Insgesamt 15 Prozent wechselten aufgrund eines anderen Fahrzeuges. Den dritten Platz der Wechselgründe belegt mit neun Prozent das “bessere Serviceangebot”. Fünf Prozent der Befragten legten die Priorität auf “umfangreichere Leistungen”. Allerdings zeigt sich auch: Je wohlhabender die Menschen, desto wichtiger sind ihnen Service und Leistungen.  

Bereits junge Autobesitzer wechseln KfZ-Versicherung häufig  

Knapp 60 Prozent der 25- bis 34-Jährigen haben bereits mindestens einmal ihre Kfz-Versicherung gewechselt; 30 Prozent der Millennials sogar mehrfach. Stärker als den anderen Altersgruppen sind hier die Kosten ausschlaggebend. Mit über 70 Prozent wechseln 45- bis 54-jährige Autobesitzerinnen oder -besitzer am häufigsten.  

Frauen treuer als Männer

Frauen wechseln seltener und haben weniger Interesse daran, sich umzuorientieren. 37 Prozent aller Studienteilnehmer gaben an, bereits mindestens einmal ihre Kfz-Versicherung gewechselt zu haben (im Vergleich zu 47 Prozent der Männer). 27 Prozent gaben an, einen Wechsel ausdrücklich nicht in Erwägung zu ziehen – demgegenüber stehen nur 18 Prozent der Männer, die einen Wechsel grundsätzlich ausschließen. 

Einkommen beeinflusst Wechselgrund – Bildungsabschluss nicht entscheidend

Es liegt auf der Hand: Je niedriger das Einkommen der Befragten, umso wichtiger ist ihnen eine günstige Kfz-Versicherung. So nennen 87 Prozent der Menschen mit niedrigem Einkommen (unter 500 Euro) den Preis als Wechselgrund. Menschen mit dem höchsten Nettoeinkommen von 10.000 Euro und mehr wechseln die Kfz-Versicherung am seltensten und legen einen größeren Wert auf ein gutes Serviceangebot. Akademiker wechseln etwas häufiger als Menschen mit niedrigerem oder keinem Abschluss – allerdings sind die Unterschiede gering. 

Generation Silver wechselt kaum noch

Doch was ist mit den Nicht-Wechslern? Über 80 Prozent aus dieser Gruppe gaben an, mit ihrem Anbieter zufrieden zu sein. Zur zufriedensten demografischen Gruppe unter den Umfrageteilnehmern gehören mit 89 Prozent die über 55-Jährigen. Insgesamt empfindet nur jeweils jeder Zwanzigste einen Wechsel als zu kompliziert oder zu zeitaufwändig. Die Trägheit der Autobesitzerinnen oder -besitzer spielt dagegen beim Wechselverhalten kaum eine Rolle. 

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