ALH knackt bei Umsatz Fünf-Milliarden-Marke

Vorstandschef Christoph Bohn
Foto: Alte Leipziger
Vorstandschef Christoph Bohn

Die Versicherungsgruppe Alte Leipziger-Hallesche hat im vergangenen Jahr von einer starken Nachfrage profitiert und beim Umsatz erstmals die Marke von 5 Milliarden Euro geknackt. Der Gesamtumsatz der ALH Gruppe, zu der auch die Alte Leipziger Bauspar und Trust zählt, stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 5,06 Milliarden Euro, wie aus am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Daten des Unternehmens hervorgeht.

Vor allem eine starke Nachfrage nach Produkten der betrieblichen Altersvorsorge schob den Angaben zufolge das Neugeschäft der Alten Leipziger Lebensversicherung an, das um mehr als 8 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zulegte. Das Neugeschäft der Halleschen Krankenversicherung verzeichnete den vorläufigen Daten zufolge im vergangenen Jahr ein Plus von mehr als 3 Prozent. Zugleich seien die Aufwendungen für Versicherungsfälle weniger stark gestiegen als erwartet. Grund sei ein Rückgang an Arzt- und Krankenhausbesuchen in Folge der Corona-Pandemie.

Auch das Sachversicherungsgeschäft wuchs den Angaben zufolge überplanmäßig. Schäden aus dem Sturmtief „Bernd“, das im vergangenen Juli mit Starkregen in Deutschland und mehreren Nachbarländern Überschwemmungen und Sturzfluten ausgelöst hatte, schlugen mit etwa 68 Millionen Euro bei den Brutto-Aufwendungen zu Buche. Der Großteil sei allerdings durch Rückversicherungsverträge gedeckt, erklärte das Unternehmen. Die endgültigen Geschäftsergebnisse will die Versicherungsgruppe am 24. März vorstellen. (dpa-AFX)

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