AKS: Typische Handbewegung? Kann sich ändern!

Foto: Canada Life/Fotobonn
Markus Drews - CEO Canada Life Assurance Europe

Beruf und Berufung: Die Zeiten waren einmal. Und auch wenn sich Berufsbilder ändern; der Versicherungsschutz muss mitgehen. Ein Kommentar von Markus Drews, CEO von Canada Life.


Welches Schweinderl hätten S‘ denn gern? Als Robert Lembke mit diesem Schlachtruf zum heiteren Beruferaten aufrief, war Beruf noch Berufung. Als Hilfestellung bekamen die Zuschauer von „Was bin ich?“ immer eine berufstypische Handbewegung serviert – ein Hinweis, der aber nicht gleich alles verraten sollte.

So wie damals würde das Konzept heute nicht mehr funktionieren – trotz Revival-Versuchen. Aus einem einfachen Grund: Heute üben Menschen ihre Berufe oft nicht mehr ein Leben lang aus. 2013 zeigten die Arbeitswissenschaftler Matthias Dütsch, Verena Liebig und Olaf Struck in einer empirischen Studie, dass Berufswechsel mehr und mehr zur Normalität werden.

Viele Menschen entwickeln ihre Berufsbiographien kontinuierlich weiter. Andere wechseln die Branche und orientieren sich komplett neu. Auch der wirtschaftliche Wandel sorgt dafür, dass Menschen beruflich neue Wege gehen oder weitere Abschlüsse und Qualifizierungen draufpacken. Stichwort Digitalisierung: Manche Berufe verschwinden, gleichzeitig erscheinen neue auf der Bildfläche. Nicht selten unterstützen Coaches dabei, den Weg neu zu definieren – so kann man seine Berufung im Hier und Jetzt herausfinden.

Beruflicher Wandel: Guter Schutz geht mit

Egal, ob persönliche Vorlieben oder wirtschaftliche Notwendigkeit einen antreiben: Ziel ist ein Job, der Spaß macht und auch die materiellen Bedürfnisse gut abdeckt. Dass eine gute Qualifikation den Lebensunterhalt auf Dauer sichert, sehen die meisten Menschen als garantiert an. Ist es aber nicht. Denn Einschnitte gibt es nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch bei der Gesundheit. Um sich richtig wirkungsvoll abzusichern, braucht man die Hilfe von Versicherungsprofis – die zum Thema Arbeitskraftabsicherung beraten können und dann zum Beispiel den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) empfehlen.

Aber was passiert eigentlich, wenn ich mit 20 als Grafiker anfange und 25 Jahre später Lehrer an einer Berufsschule bin? Geht die BU einen heutigen Karriereweg mit – auch im Ernstfall? Gute BU-Tarife schon! Sie sichern den aktuellen Beruf ab – auch, wenn man beim Abschluss einen anderen ausgeübt hat.

Gut zu wissen, denn damit kann man sich ein „Nachmelden“ bei einem Berufswechsel schenken und bekommt trotzdem volle Rückendeckung für die individuelle berufliche Entwicklung. Berufswechsel spielen auch bei unseren Risikoschutz-Lösungen Premium Grundfähigkeitsschutz und Schwere Krankheiten Vorsorge keine Rolle – einmal versichert, immer versichert.

Moderner Risikoschutz passt sich aber nicht nur den beruflichen Veränderungen an. Er kann auch mit der Karriere wachsen, wenn man sich mehr leisten kann oder es mehr abzusichern gibt: Hierfür sorgen Nachversicherungsgarantien, mit denen Kunden ihren Schutz aufstocken können – ohne noch mal die Risikoprüfung zu durchlaufen. Häufig bei Anlässen wie Heirat, Nachwuchs oder auch Gehaltssprüngen. Da es nicht immer und überall aufwärts geht, ist jederzeitige Anpassungsfähigkeit an alle Situationen wichtig: Für bestimmte Zeit ganz aussetzen kann man per Beitragsstundung – ohne den Schutz zu verlieren.

Preisgefüge: Hier zählt Stabilität

Doch eines kann bei aller Flexibilität gern fix bleiben: Die Höhe der Beiträge. Aktuell erleben wir abhängig von der Berufsgruppe Verteuerungen der BU-Prämien bei Neuverträgen. Grund dafür sind die niedrigen Zinsen. Wer schon eine BU hat, ist leider auch nicht vor einem Preisanstieg sicher. Denn die meisten BU-Verträge verfügen über einen Brutto- und einen günstigeren Netto-Beitrag.

Hier können die Versicherer die Prämien bis zur Brutto-Grenze anheben. Je nach Tarif kann dieser Brutto-Netto-Spread über 60 Prozent des Netto-Beitrags ausmachen, 30 Prozent und mehr sind keine Seltenheit.

Canada Life beispielsweise garantiert die Beiträge fix. Einen Brutto-Netto-Spread wird bewusst vermieden. Letztlich sorgt dieses Vorgehen für solide, zuverlässige und eben auch attraktiven Beiträge. Und das gilt nicht nur für die BU, sondern auch für die Absicherung von Grundfähigkeiten und schweren Krankheiten.

Denn letztlich geht es bei der Berufsunfähigkeitsabsicherung um Flexibilität und preisliche Stabilität. Schließlich erleben wir große Umbrüche in unserer Arbeitswelt, die Berufe der Menschen wandeln sich. Das passende Sicherheitsnetz muss also elastisch sein und dennoch nach unten abfedern.

Preisschwankungen sind von Nachteil für die Kunden, denn den Schutz muss man sich auf Dauer leisten können. Bringen Tarife neben Flexibilität auch preisliche Stabilität mit, sind sie das gesamte Arbeitsleben lang gute Begleiter. Egal, wie oft sich die typische Handbewegung ändert!

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