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13. Januar 2009, 00:00
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Formaxx-Berater haben keine Angst vor Transparenz

Eine große Mehrheit der Berater des Finanzvertriebs Formaxx hat offenbar keine Probleme damit, Abschlusskosten und die darin enthaltene Provisionen vor Kunden offenzulegen. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die der Hannoveraner Dienstleister unter 240 seiner angeschlossenen Makler durchgeführt hat.

Danach machen 93 Prozent der Finanzmakler gute Erfahrungen mit der Offenlegung ihrer Provisionen. Seit Juli 2008 werden Kunden vor dem Abschluss einer Versicherung oder eines Finanzprodukts darüber informiert, wie viele Kosten ? darunter auch die Maklercourtage ? in einem Versicherungsprodukt einkalkuliert sind. Vor der Einführung der Regelung fürchteten die meisten Vermittler, dass diese Information zum Interessenkonflikt zwischen ihnen und den Kunden führen könnte.

Keine Kundenproteste erfahren

Bei den Formaxx-Beratern seien die befürchteten Kundenproteste über die Höhe der erstmals offengelegten Vermittlerprovisionen aber ausgeblieben. Weniger als sieben Prozent der Makler berichten von Meinungsverschiedenheiten zur Provisionshöhe.

Als Grund teilt das Unternehmen mit, dass das Provisionssystem weithin anerkannt sei und nur wenige Haushalte über ausreichende Rücklagen verfügen, um eine umfassende Anlage- und Versicherungsberatung vorab selbst zu bezahlen. ?Wenn die Beratungsleistung stimmt, wird auch die Provision akzeptiert. Uns ist es daher wichtig, dass unsere Kunden ihrem Berater völlig vertrauen können?, sagt Formaxx-Vorstand Eugen Bucher.

Dafür wolle das Unternehmen dieses Jahr einen Beratungsprozess entwickeln, der auf Basis wissenschaftlich abgesicherter und von unabhängigen Experten geprüfter Handlungsempfehlungen funktioniert. Danach soll die Beratung nach festgelegten, überprüfbaren Normen stattfinden. (aks)

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