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21. September 2012, 09:00
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Fast 60 Prozent der Deutschen sorgen privat vor

Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS zur Altersvorsorge kommt den Bundesbürgern damit in Europa eine Spitzenposition in der privaten Vorsorge zu. Nur in den Niederlanden liegt der Anteil demnach mit 67 Prozent höher.

Private VorsorgeIn Spanien und Italien hingegen sorgen nur halb so viele Menschen (jeweils 29 Prozent) wie in Deutschland zusätzlich zum staatlichen Rentensystem für das Alter vor, so TNS. Carsten Brzeski, Senior Economist der ING-Diba, sieht in der mangelnden Altersvorsorge „eine weitere tickende Zeitbombe in Europa, die sich unter der Staatsschuldenkrise versteckt hält.“

In Spanien und Italien fürchten demnach auch die meisten Menschen wegen Geldmangels nicht in den Ruhestand gehen zu können. In Deutschland machen sich der Umfrage zufolge 42 Prozent der Berufstätigen Sorgen über die nötigen finanziellen Rücklagen für den Ruhestand. 26 Prozent seien hingegen unbesorgt. Lediglich in den Niederlanden und Österreich überwiegt demnach die Zahl der Menschen, die sich keine Sorgen machen.

Private Vorsorge

59 Prozent der Deutschen sorgen der Studie zufolge mit einer betrieblichen oder privaten Altersvorsorge zusätzlich für das Rentenalter vor. Während der Anteil bei den Männern 63 Prozent beträgt, gaben demnach nur 56 Prozent der Frauen an, dass sie oder ihr Arbeitgeber Geld in eine betriebliche oder private Altersvorsorge einzahlen.

 

Seite zwei: Vielfältige Gründe der Bundesbürger nicht vorzusorgen

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1 Kommentar

  1. Leider sorgen 40% der Deutschen nocht nicht fürs Alter vor. Die aktuelle Altersarmutsdebatte beweist, dass dies ein (zukünftig) gesellschaftspolitisches Problem ist. Es ist immer leichter Einkünfte zeitnah zu konsumieren anstatt zu sparen. Gem. dem Motto “die Rente ist noch weit weg”, umso mehr sollte daher die Situation in den südlichen Ländern zum Anlass genommen werden, selbst die eigenen Altersvorsorge auszubauen und zu überprüfen. In diesem Sinne: Bitte vorsorgen.

    Kommentar von André Perko — 21. September 2012 @ 10:09

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