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6. November 2013, 16:15
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Infinus: Ermittlungen wegen Betrugsverdachts

Laut einer Medieninformation des Landeskriminalamts (LKA) Sachsen und der Staatsanwaltschaft Dresden wurden im Rahmen der gestrigen Razzia bei Infinus in Deutschland und Österreich Geschäfts- und Privaträume durchsucht. Infinus wird vorgeworfen, falsche Angaben zu Emittenten gemacht zu haben.

Infinus : Umfangreiche Durchsuchungen in Deutschland und Österreich

Gegen acht Beschuldigte bei Infinus wird wegen Verdachts des Betruges zum Nachteil von Anlegern ermittelt.

Beamte der Staatsanwaltschaft Dresden und des LKA Sachsen haben demnach die Geschäftsräume von rund 30 Firmen sowie die Privaträume der insgesamt acht Beschuldigten in Dresden, Stuttgart, in der Nähe von Köln, Frankfurt, Traunstein sowie in Salzburg/Österreich untersucht. Sechs der Beschuldigten sind deutscher, zwei Beschuldigte österreichischer Nationalität, heißt es in der Mitteilung. Die sechs deutschen Beschuldigten seien aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen worden.

Infinus soll 25.000 Anleger betrogen haben

Gegen die Beschuldigten bei Infinus werde wegen Verdachts des Betruges zum Nachteil einer Vielzahl von Anlegern ermittelt. Sie sollen bei der Ausgabe von Orderschuldverschreibungen in Verkaufsprospekten unrichtige Angaben zur Vermögens- und Ertragslage der Emittenten gemacht haben, berichten Staatsanwaltschaft und LKA. Derzeit sollen demnach rund 25 000 Personen mit einem Anlagevolumen von insgesamt rund 400 Millionen Euro betroffen sein.

Das Amtsgericht Dresden hatte zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden die Haftbefehle und die Durchsuchungsbeschlüsse erlassen, so die Mitteilung. Bei den Durchsuchungen stellten die 400 eingesetzten Beamten demnach umfangreiche Unterlagen und Speichermedien sicher, die nun ausgewertet werden müssen. Infinus hatte sich bereits gestern gegen die Vorwürfe gewehrt und sie als haltlos bezeichnet. (jb)

Foto: Shutterstock

2 Kommentare

  1. Wieso, stimmt doch so weit..ß

    Kommentar von Benny — 8. November 2013 @ 11:06

  2. Der Beitrag ist nicht up to date.

    Kommentar von Jürgen Braatz — 8. November 2013 @ 09:36

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