11. Februar 2016, 17:44

“Auch Robo-Advisor können auf ‘Bausparwochen’ eingestellt werden”

Die Verbraucherzeitschrift “Finanztest” hat in ihrer aktuellen Ausgabe die Bankberatung unter die Lupe genommen. Demnach beraten viele Banken Verbraucher bei der Geldanlage nicht zufriedenstellend. Sind sogenannte Robo-Advisors die bessere Alternative? Ein Kommentar von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Bank.

Robo-Advisor

Karl Matthäus Schmidt: “Ich gehe davon aus, dass wir schon bald nicht mehr über den Unterschied zwischen Robo-Advise und persönlicher Beratung in den Banken reden werden.”

Eine wachsende Zahl von Menschen bewegt sich souverän im Netz und geht nur noch zur Bank, wenn es unbedingt sein muss.

Genau diese Kunden stehen neuen Anbietern von Finanzdienstleistungen im Netz positiv gegenüber, zumal wenn es sich um kostengünstige, einfach verständliche und verbraucherfreundliche Angebote handelt.

Größere Datenmengen überwachen

Der typische Kunde von Robo-Advise nutzt in der Regel seit vielen Jahren Online-Banking-Angebote und ist an einer professionellen Geldanlage zu günstigen Konditionen interessiert – dafür verzichtet er auf eine enge persönliche Betreuung durch einen Berater.

In der Anlageberatung können Robos ihre Vorteile voll ausspielen. Sie können größere Datenmengen überwachen und bewerten als Menschen. Gerade wissenschaftlich basierte, prognosefreie und systematische Anlagestrategien lassen sich so perfekt umzusetzen. Das Hirn dahinter ist allerdings so lange noch der Mensch, wie an den Märkten Menschen Kurse bewegen.

Ganz klar gibt es nach wie vor das Bedürfnis nach persönlicher Beratung. Dies gilt umso mehr, je höher und komplexer das Vermögen und die persönliche Lebens- und Finanzsituation sind.

Deshalb verfolgen wir bei der quirin bank eine duale Strategie. Dabei ist der Anleger komplett selbstbestimmt: Wer alles in Eigenregie regeln möchte, kann dies über unseren Robo-Advisor tun.

Seite zwei: Beides wächst zusammen


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