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15. Juli 2011, 11:05
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Bausparkassen-Außendienst in Kontaktnot

Die Mehrheit der Außendienstmitarbeiter deutscher Bausparkassen bemängelt unzureichendes Lead-Management in ihren Gesellschaften. Das für die Neukundenansprache bereitgestellte Adressmaterial reiche nicht aus, so die Vertriebler.

Beratung-Baufinanzierung-Immobilien-127x150 in Bausparkassen-Außendienst in KontaktnotDie Marktforscher der Kölner Beratungsfirma You Gov Psychonomics haben das Management von Leads der Branche in ihrer aktuellen Monitoring-Studie “Erfolgsfaktoren im Bausparkassen-Außendienst 2011” untersucht und 200 Ausschließlichkeits-Vermittler befragt.

Immerhin 41 Prozent gaben an, im vergangenen Jahr über keinerlei Kontaktdaten zur Kundenakquise verfügt zu haben. Das ist bitter, denn der Studie nach führt etwa jede dritte Ansprache zu einem Abschluss.

Im Durchschnitt nutzen Bausparkassen-Außendienstler pro Monat etwa neun Kontakte. Drei Viertel der Befragten halten das jedoch für zu wenig. Optimal wären 14 qualitativ gute Datensätze, so die Vermittler.

Die Untersuchung zeigt, dass Leads sich bei Bausparkassen größerer Beliebtheit erfreuen als beispielsweise bei Banken. 84 Prozent der Befragten greifen demnach gerne darauf zurück. Im Bankenvertrieb sind es laut Psychonomics nur 45 Prozent.

Die Qualität des Materials wird allerdings gleichermaßen kritisch bewertet. Egal ob Banken oder Bausparkassen – lediglich 32 Prozent der Vermittler loben die übermittelten Kontaktdaten. (hb)

Foto: Shutterstock

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4 Kommentare

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    Pingback von • Bausparkassen-Außendienst in Kontaktnot – Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen » rollkon-portal.eu — 16. August 2011 @ 00:32

  2. Das zur Verfügung gestellte Adressmaterial ist so dürftig, das viele Vermittler entnervt aufgeben, wenn sie nicht die Bausparverträge wie Staubsauger an der Tür verkaufen möchte. So stellen manche Gesellschaften gerade mal 100 Adressen für den Anfänger zur Verfügung. Im Bewerbungsgespräch wird allerdings oft das zehnfache versprochen. Der Berater wird allein gelassen, wenn es um das Thema Neukundengewinnung geht. Statt zu helfen, nimmt man hohe Fluktuation in Kauf. Andere geben Rat-Schläge, die höchstens Anfang der 70er funktioniert haben.

    Auf der anderen Seite sind die Vermittler aber auch oft nicht in der Lage, ausgetretene Pfade zu verlassen und sich mit dem Internet und den neuen Medien zu befassen. Viele haben nicht mal eine eigene Webseite. Man setzt verkrampft auf Methoden wie Empfehlungsnahme und vergisst die Möglichkeiten, die einem Social Media und Co. bieten. Selbt Leads zu generieren kommt kaum jemdandem in den Sinn.

    Kommentar von andreas — 21. Juli 2011 @ 15:58

  3. Toll!

    Jeder 3. Kontakt bedeutet Abschluß! Wo sind die Zahlen hinsichtlich Storno?
    Vielleicht überlegen wir uns auch mal alle, dass für viele Menschen der Abschluß eines Vertrages – egal welcher Form-nicht mehr bezahlbar ist?
    Aber deswegen kommen ja die unsinnigen Vorschläge der Bankenfachleute? Riestern Sie schon mit 5€ monatlich!!
    Schauderlich

    Kommentar von Roesger — 21. Juli 2011 @ 06:28

  4. […] 16. Jul, 2011 0 Comments Die Mehrheit der Außendienstmitarbeiter deutscher Bausparkassen bemängelt unzureichendes Lead-Management in ihren Gesellschaften. Das für die Neukundenansprache bereitgestellte Adressmaterial reiche nicht […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen […]

    Pingback von Bausparkassen-Außendienst in Kontaktnot | Mein besster Geldtipp — 16. Juli 2011 @ 17:04

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