Anzeige
19. März 2012, 15:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Family Offices investieren ein Drittel in Immobilien

Deutsche Family Offices investieren rund ein Drittel des von ihnen verwalteten Vermögens – vornehmlich direkt – in Immobilien, Tendenz steigend. Das zeigt eine Marktstudie von Famos Immobilien, einem Multi Family Office für Immobilienvermögen. 

Family Offices investieren verstärkt in WohnimmobilienFamily Offices werden auch in den kommenden Monaten Ausschau nach Immobilieninvestitionen halten. Das bestätigt die aktuelle Studie mit dem Titel “Eine Anlageklasse für sich – Immobilienvermögen in Family Offices”. Ohnehin, so die Autoren, spielten deutsche Family Offices eine bedeutende Rolle auf dem Immobilienmarkt. Deren Agieren sei allerdings diskret.

Untersucht wurde, wie und mit welchen Zielen sich die deutschen Family Offices der Asset-Klasse Immobilien widmen. Dazu wurden die Family Offices zu den verschiedenen Facetten ihres Investitionsverhaltens auf dem Immobilienmarkt befragt. Teilgenommen haben an der Studie Single Family Offices, Multi Family Offices und Offices mit Bankenbezug. Das durchschnittlich verwaltete Vermögen lag dabei bei 1,1 Milliarden Euro, wovon ein Drittel – so ein Studienergebnis – in Immobilien investiert ist. Der größte Teil (80 Prozent) davon in direkten Immobilienanlagen.

Der in Immobilen angelegt Vermögensteil wird dabei, so eine Implikation der Studienergebnisse, weiter zunehmen. Bei den Immobilienanlagen der Family Offices steht der Inflationsschutz laut der Studie klar im Fokus. Daneben sind die Themen “Nachhaltigkeit”, “Unabhängigkeit von Banken” und “Generierung laufender Cashflows” vorrangige Ziele der Immobilienanlagen.

Family Offices investieren verstärkt in Wohnimmobilien

Über zwei Drittel des in Family Offices betreuten Immobilienvermögens ist aktuell in Wohn- und Büroimmobilien investiert. Die Studie hat auch die künftigen Erwartungen und Ziele abgefragt – dabei zeigte sich, dass die Attraktivität von Wohnimmobilien in den kommenden zwei Jahren weiter steigen wird. Die Family Offices, die an der Studie teilnahmen, avisierten jedoch auch, dass das Interesse an gemischt genutzten Immobilien und Einzelhandelsimmobilien größer wird.

Family Offices investieren verstärkt in Wohnimmobilien

Seite 2: Deutschland im Fokus – Alternativen zur Core gefragt

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

1 Kommentar

  1. Dies sollte auch den Privaten Anlegern deutlich machen welches Investment sich lohnt. Natürlich spielt aber die Lage und der Preis eine wichtige Rolle damit es später niemand bereut.

    Kommentar von Jan Lanc — 21. März 2012 @ 15:50

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...