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27. September 2013, 09:07
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Bauzinsen dürften Tiefpunkt erreicht haben

Im ersten Halbjahr 2013 konnten Bauherren und Immobilienkäufer von historisch niedrigen Bauzinsen profitieren. Zwar deutet sich inzwischen ein leichter Zinsanstieg an – trotzdem sollte Baugeld auch in den kommenden Monaten günstig bleiben, sagen die Baufinanzierungs-Experten der Deutschen Bank.

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Der positive Trend bei Baugenehmigungen hielt im ersten Halbjahr an.

Die Zinswende am Rentenmarkt wird auch die Bauzinsen in Deutschland allmählich steigen lassen, so die Prognose der Deutschen Bank. Im ersten Halbjahr 2013 waren die Zinsen für Wohnbaudarlehen mit 5- bis 10-jähriger Zinsbindung auf durchschnittlich 2,7 Prozent gesunken.

Trendwende deutet sich an

Damit scheint der Tiefpunkt zunächst erreicht und eine Trendwende deutet sich an. „Im historische Vergleich dürfte Baugeld aber bis zum Jahresende günstig bleiben“, sagt Eva Grunwald, Leiterin Baufinanzierung der Deutschen Bank.

Bundesanleihen geben die Richtung vor

Die Volkswirte der Deutschen Bank rechnen damit, dass der EZB-Leitzins zunächst unverändert bei 0,5 Prozent bleiben wird. Die Renditen für 10-jährige Bundesanleihen sind im Sommer deutlich gestiegen und lagen im dritten Quartal 2013 im Schnitt bei 1,8 Prozent.

Damit sollten auch die langfristigen Bauzinsen zulegen, die sich grob an der Rendite von Bundesanleihen orientieren.

Weiterhin rege Bautätigkeit

Der positive Trend bei Baugenehmigungen hielt im zweiten Quartal an, mit einem Plus von 7,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Die rege Bautätigkeit kann mittelfristig zu einer Entspannung bei regionalen Preisspitzen beitragen“, so Grunwald.

Steigende Einkommen, eine stabile Beschäftigung und der weitere Zuzug in Wachstumsregionen begünstigen die Nachfrage nach Wohneigentum.

Besonders das Wohnen in der Stadt liegt im Trend. Dabei zeigen sich Stadtbewohner in Deutschland im europäischen Durchschnitt relativ zufrieden mit ihrem Wohnumfeld und der urbanen Infrastruktur.

Eigene vier Wände bleiben erschwinglich

Trotz steigender Hauspreise gilt weiterhin: „Die eigenen vier Wände bleiben in Deutschland dank niedriger Zinsen und höherer verfügbarer Einkommen erschwinglich“, betont Eva Grunwald.

Allerdings bestehen je nach Region, Lage und Objekt teils starke Unterschiede bei den Hauspreisen und ihrer Dynamik. Entsprechend unterscheidet sich auch die Erschwinglichkeit von Wohneigentum, etwa von Region zu Region. (mh)

Foto: Shutterstock

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