Anzeige
Anzeige
14. Januar 2015, 15:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ernst & Young: Attraktivität des Standorts Deutschland wächst

Das Interesse der Investoren am deutschen Immobilienmarkt steigt weiter, so das Ergebnis einer Umfrage von Ernst & Young Real Estate. Allerdings werde angesichts der hohen Nachfrage die Auswahl rentabler Objekte schwieriger.

Wohnimmobilienmarkt, Gewerbeimmobilienmarkt

Berlin: Die Bundeshauptstadt ist das bevorzugte Investitionsziel für Anleger in Wohnimmobilien.

Die Attraktivität des deutschen Immobilienmarktes wächst nach Aussage des Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) weiter: In der jährlichen Umfrage von EY Real Estate zum “Trendbarometer-Immobilieninvestmentmarkt” unter rund 130 Immobilieninvestoren bezeichneten 45 Prozent der Befragten den Immobilienstandort Deutschland als sehr attraktiv.

Vor einem Jahr habe dieser Anteil noch bei 32 Prozent gelegen. Weitere 51 Prozent schätzten den Standort Deutschland als attraktiv ein.

Auch die Preise werden nach den Erwartungen der Befragten weiter steigen: Bei den Preisen für Wohnimmobilien gehen für A-Standorte 62 Prozent der Investoren von steigenden Preisen aus (Vorjahr: 58 Prozent), bei B-Standorten erwarten immerhin 57 Prozent der Investoren eine Verteuerung (Vorjahr: 56 Prozent).

Nachfrage wächst weiter

87 Prozent der Befragten prognostizieren zudem, dass internationale Investoren ihren Anteil am Transaktionsvolumen vergrößern werden. Dabei rechnen 88 Prozent insbesondere mit zunehmender Konkurrenz aus Asien.

“Deutschland wird weiterhin als sehr attraktives Investitionsziel angesehen, was insbesondere an der Stabilität des Marktes und der positiven wirtschaftlichen Entwicklung liegt. Für das kommende Jahr erwarten wir neue Markteintritte internationaler Investoren und den kontinuierlichen Ausbau bestehender Engagements”, erläutert Hartmut Fründ, Managing Partner bei EY Real Estate.

“Gleichzeitig interessieren sich deutsche Anleger aber auch für Investitionen im Ausland, wo höhere Renditen locken”, ergänzt Christian Schulz-Wulkow, Partner bei EY Real Estate.

Nachdem das Volumen von Immobilientransaktionen in Deutschland im Jahr 2014 laut Ernst & Young bereits um rund 19 Prozent auf 52,7 Milliarden Euro gestiegen ist, rechnen die Investoren im kommenden Jahr mehrheitlich (57 Prozent) mit weiter zunehmenden Aktivitäten auf dem deutschen Immobilienmarkt – 59 Prozent halten auch großvolumige Transaktionen weiterhin für möglich.

Sekundäre Bürolagen holen auf

Für das Marktsegment der Büroimmobilien rechnen 45 Prozent aller Befragten mit steigenden Kaufpreisen von Büroimmobilien in 1B-Standorten, im Vorjahr waren es noch 33 Prozent. Büroimmobilien in A-Lagen werden sich hingegen nach Meinung von 54 Prozent 2015 auf dem aktuellen Preisniveau stabilisieren.

Seite 2: Investoren setzen verstärkt auf Wohnimmobilien

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Universa erweitert Fondspolice

Die Universa hat ihre fondsgebundene Rürup-Rente weiter ausgebaut. Nach Angaben des Versicherers können Kunden in der Einzelfondsauswahl bis zu fünf Anlagefavoriten aus rund 50 Aktien-, Renten-, Misch-, Dach- und Geldmarktfonds wählen und diese jederzeit wieder ändern.

mehr ...

Immobilien

Beruhigung am chinesischen Immobilienmarkt

Obwohl die Immobilienpreise in den meisten chinesischen Städten weiter steigen, beruhigt sich der Markt im Vergleich zu den Vormonaten. Dies geht aus einer am Mittwoch in Peking veröffentlichten Erhebung der nationalen Statistikbehörde hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Aktientausch: BFH-Urteil zur Steuerfreiheit bei einem Barausgleich

Erhält ein Aktionär bei einem Aktientausch einen Barausgleich für vor dem 1. Januar 2009 erworbene ausländische Aktien, die länger als ein Jahr gehalten wurden, unterliegt dieser Barausgleich nicht der Einkommensteuer. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH).

mehr ...
18.01.2017

Donald sieht rot

Berater

Dirk Kreuter startet Vertriebsoffensive

Vertriebsexperte Dirk Kreuter gastiert in diesem Jahr in acht deutschen Städten und in Wien mit dem Event “Vertriebsoffensive”. Zu den Themen zählen unter anderem Kundenakquise, Einwandbehandlung und “Die Psychologie des Überzeugens”. Cash.-Online-Leser erhalten vergünstigte Karten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia offeriert digitale Zeichnung von Immobilienfonds

Die Platzierungspartner der Patrizia GrundInvest können ab sofort das Portal eDirektzeichnung zur Erweiterung ihres Online-Angebots für Sachwerte nutzen.

mehr ...

Recht

WIKR: Konsequenzen für die Darlehensvergabe der Assekuranz

Die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) im März 2016 bedeutet für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Auch das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ist von der WIKR betroffen. In ihrer aktuellen Publikation stellt die Finanzaufsicht Bafin die Änderungen dar.

mehr ...