Anzeige
Anzeige
29. März 2016, 14:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nebenkostenabrechnungen häufig fehlerhaft

Fast jeder fünfte deutsche Mieter hat nach einer aktuellen Umfrage von Immowelt schon einmal seine Nebenkostenabrechnung beanstandet. In jedem vierten Fall enthielt die Auflistung Posten, die dort nichts zu suchen haben.

 

Paar-vorsorge-750-shutt 103055180 in Nebenkostenabrechnungen häufig fehlerhaft

Eine genaue Überprüfung der Nebenkostenabrechnung kann sich für Mieter lohnen.

Beim Thema Nebenkostenabrechnung heißt es genau hinschauen, so das Portal Immowelt. Denn bei der Auflistung und Berechnung verschiedener Betriebskosten könne einiges schiefgehen.

Fast jeder fünfte deutsche Mieter (19 Prozent) habe wegen der Nebenkostenabrechnung schon einmal eine Auseinandersetzung mit seinem Vermieter gehabt. Das ergebe eine repräsentative Umfrage von Immowelt.

Einige finden das Nachrechnen allerdings zu lästig: Fünf Prozent aller Mieter begleichen demnach ungeprüft eventuelle Forderungen und legen die Rechnung dann zu den Akten.

Fehler in der Abrechnung: Hinsehen lohnt sich

Diejenigen, die sich mit ihrem Vermieter schon einmal wegen der in Rechnung gestellten Nebenkosten auseinandergesetzt haben, beanstanden vor allem Rechenfehler und falsche Angaben (29 Prozent).

Fast ebenso oft komme es vor, dass Verbrauchskosten falsch abgelesen wurden (26 Prozent). Immerhin jeder Vierte (24 Prozent) hat auf seiner Abrechnung Posten entdeckt, die dort nichts zu suchen haben – zum Beispiel Verwaltungs- oder Reparaturkosten, die vom Eigentümer übernommen werden müssen.

Bei 21 Prozent der Mieter, die schon mal Stress wegen der Nebenkostenabrechnung hatten, kam diese gar nicht oder zu spät. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach dem Ende des Abrechnungszeitraums.

Besserverdiener streiten öfter mit dem Vermieter

Besonders kritisch und streitlustig in puncto Nebenkosten sind laut Immowelt Mieter mit einem überdurchschnittlich hohen Einkommen. Besserverdiener (27 Prozent) beschwerten sich fast doppelt so oft über ihre Nebenkostenabrechnung wie Geringverdiener (15 Prozent). (bk)

Foto: Shutterstock

 

 

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Kreise: Chinesischer Versicherer Anbang will an die Börse

Der chinesische Versicherungsriese Anbang liebäugelt Kreisen zufolge mit einem Börsengang für einen Teil seiner Geschäfte. Möglich sei ein IPO der heimischen Lebensversicherungssparte sowie einiger Überseetöchter berichtete am Mittwoch die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

mehr ...

Immobilien

EPX: Baugenehmigungen halten Preisanstieg nicht auf

Trotz steigender Baugenehmigungszahlen sind auch im Juli die Kaufreise für Wohnimmobilien weiter gestiegen, denn der Bedarf wächst schneller als das Angebot. Das geht aus dem Europace Hauspreis-Index EPX für Juli hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Bedingt disruptionsbereit

Disruption gehört zu den schrecklichen Modebegriffen der digitalen Wirtschaft, das langsam zu einem Unwort verkommt. Eine disruptive Technologie (englisch disrupt – unterbrechen, zerreißen) ist laut Wikipedia “eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt.” 

mehr ...

Berater

GetSafe kooperiert mit 1822direkt

Das Insurtech GetSafe hat eine strategische Partnerschaft mit der Direktbank 1822direkt, einer Tochter der Frankfurter Sparkasse, vereinbart. Gemeinsam soll ein digitaler Versicherungsservice für Bankkunden in das Online-Banking integriert werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bremer Landesbank soll komplett an die NordLB gehen

Die Bremer Landesbank (BLB) soll komplett in der niedersächsischen NordLB aufgehen. Offenbar geht es in den Verhandlungen nur noch um die Option eines Komplettverkaufs des 41-prozentigen BLB-Anteils, den das Land Bremen an dem Geldinstitut hält.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...