11. März 2015, 08:07
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Ölpreise vor US-Daten höher, Gold auf niedrigerem Niveau gefragt

Die Preise für Rohöl haben nach deutlichen Verlusten am Vortag zugelegt. Gold ist weiter auf niedrigerem Niveau gefragt.

Rohoel in Ölpreise vor US-Daten höher, Gold auf niedrigerem Niveau gefragt

Ein Barrel Brent-Öl notierte am Terminmarkt mit 56,79 Dollar je Barrel und war damit 0,7 Prozent teurer.

Eine nachhaltige Erholung der Ölpreise ist dieses Jahr bislang ausgeblieben. Investoren spekulieren, dass sich das weltweite Überangebot noch verstärken könnte.

Die OPEC werde ihre Politik bei der Juni-Sitzung nicht ändern, hatte der frühere Enegieminister von Katar geäußert.

“Schlechte Nachrichten von der US-Lagerbestandsfront”

“Der Markt positioniert sich wahrscheinlich für weitere schlechte Nachrichten von der US-Lagerbestandsfront”, sagte Ric Spooner, Chefstratege bei CMC Markets in Sydney.

Der Markt habe nach vorne geblickt und warte auf einen Rückgang der Produktion. Aber es bleibe Raum für Nervosität, wenn erst die immer größeren Rohöl-Lagerbestände abgebaut werden müssen.

Laut einer Umfrage von Bloomberg sind die US-Lagerbestände in der Vorwoche um 4,75 Millionen Barrel gestiegen. Die Daten der Energy Information Agency werden am Nachmittag veröffentlicht.

Der April-Terminkontrakt für WTI-Öl lag am Morgen 1,3 Prozent höher bei 48,92 Dollar je Barrel. Ein Barrel Brent-Öl notierte am Terminmarkt mit 56,79 Dollar je Barrel und war damit 0,7 Prozent teurer.

Die Unze Gold kostete am Kassamarkt mit 1164,39 Dollar 0,2 Prozent mehr. Einerseits kommt Belastung vom Anstieg des Dollar, der von Spekulationen über eine bevorstehende Zinsanhebung durch die Federal Reserve getrieben wird.

Andererseits stärkt ein niedrigerer Goldpreis die Nachfrage. “Es könnte sich eine stärkere physische Nachfrage zeigen”, sagte Victor Thianpiriya, Analyst bei der Australaia and New Zealand Banking Group Ltd. Aber er glaube nicht, dass dies ausreichen werde, den stärkeren Dollar zu kompensieren.

Quelle: Bloomberg

Foto: Shutterstock

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