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12. Februar 2016, 10:22
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Aberdeen legt neuen US-Kreditfonds auf

Europäische Pensionspläne und Versicherungsgesellschaften haben begonnen, einen Teil ihrer europäischen Anleiheportfolios in US-Dollar-Anleihen umzuschichten, insbesondere in erstklassige US- Kreditpapiere und US-Unternehmensanleihen mit Investment Grade-Rating.

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Aberdeen bieet neue US-Kreditfonds an.

Vor allem um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden hat Aberdeen Asset Management den Aberdeen Global II – US Dollar Credit Bond Fund aufgelegt. Der in Luxemburg domizilierte Fonds investiert vornehmlich in auf US-Dollar lautende Unternehmensanleihen mit Investment Grade-Rating. Darüber hinaus kann der Fonds in Investment Grade-Schuldtitel investieren, die von Regierungen oder staatlichen Institutionen begeben wurden. Der Fonds wird sich nahezu ausschließlich in US-Dollar-Werten engagieren und hat hier sein Hauptwährungsrisiko. Für Anleger, die das USD-Währungsrisiko meiden möchten, steht auch eine Anteilklasse zur Verfügung, die das Risiko der Fondswährung gegenüber dem Euro weitgehend absichert.

Das Fondsmanagement obliegt dem 24-köpfigen US Credit-Team mit Sitz in Philadelphia, das Teil des North American Fixed Income-Teams ist. Die Spezialisten vor Ort wählen nur Wertpapiere aus, die auf  Basis der fundamentalen Kreditanalyse und der Relative Value-Analyse werthaltig erscheinen. Die Seed-Investition übernimmt ein deutscher institutioneller Investor. Der Fonds steht institutionellen Investoren und Privatanlegern in Deutschland und Österreich in verschiedenen Anteilklassen zur Verfügung. Die jährlichen Verwaltungsgebühren belaufen sich auf 0,40 Prozent für die institutionellen Anteilklassen und 0,80 Prozent für diejenigen für Privatanleger.

Nachfrage nach US-Dollar-Anleihen zieht an

Gründe für die verstärkte Nachfrage von US-Dollar-Anleihen sind die niedrigen oder negativen Renditen in Europa, die signifikant höheren Renditen –  zurzeit rund 1,5 Prozent –  von US-Unternehmensanleihen mit Investment Grade-Rating, die besseren Wachstumsaussichten der US-Wirtschaft und die zunehmende Stärke des US-Dollars. Es geht aber nicht nur um das Erzielen höherer Renditen – einige institutionelle Anleger in Europa gehen auch Positionen in US-Kreditpapieren ein, um ihre Portfoliorisiken mit dieser neuen Assetklasse strategisch zu diversifizieren.

Charles Tan, Aberdeen, Leiter des North American Fixed Income-Teams von Aberdeen, erläutert: “Im US-Kreditsegment gibt es in vielen Branchen und Sektoren eine enorme Fülle an Anleihen und Emittenten und der Markt ist dementsprechend tief und liquide. Mit einer Allokation in US-Kreditpapiere können Anleger ihre bestehenden europäischen Anleiheportfolios weiter diversifizieren, ihr Renditepotenzial erhöhen und dabei die konservative Ausrichtung des Portfolios beibehalten.” (tr)

Foto: Shutterstock

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