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26. Februar 2008, 00:00
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Die favorisierten Versicherer für Neuabschlüsse

Fast jeder zehnte Versicherungskunde in Deutschland (8,4 Prozent) plant im ersten Quartal 2008 einen Neuabschluss von Versicherungen oder Anbieterwechsel.
Zu diesem Ergebnis gelangt eine repräsentative Studie des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts Psychonomics AG, in deren Rahmen rund 1.500 private Versicherungskunden ab 18 Jahren befragt wurden. Das bedeutet ein Absatzpotenzial von etwa 4,6 Millionen Neuverträgen im Markt. Die Sparten Unfall-Haftpflicht (SUH; 1,6 Millionen), Kfz (1,5 Millionen) und Kranken/Pflege (600.000) vereinen den größten Teil auf sich.

Als mögliche Produktgeber kommen für die Versicherungskunden vorrangig die Münchener Allianz, die Debeka, Koblenz, die Kölner DEVK, die HUK-Coburg und die LVM, Münster, (alphabetische Reihenfolge) in Frage, so die Studie.

Allerdings verschiebt sich das Ranking der zehn beliebtesten Gesellschaften je nach Versicherungsprodukt. Der Umfrage zufolge bestehen folgende branchenspezifische Anbieterpräferenzen: In der SUH-Sparte werden als potentielle Produktgeber derzeit vor allem die Allianz und HUK-Coburg vor der LVM bevorzugt. Die in der Kfz-Versicherung traditionell starke HUK-Coburg führt das Ranking in dieser Sparte mit Abstand vor der Allianz und dem Kölner Versicherer Axa an. Demgegenüber liegt die Debeka für neue Kranken- und Pflegeversicherungen als potentieller Produktgeber auf Platz eins; die Karstadt-Quelle Versicherungen, Nürnberg, platzieren sich hier unter den beliebtesten fünf potentiellen Anbietern. Im Bereich Biometrische Risiken (Risiko-Leben, Basis-/Rürup-Rente, und Berufsunfähigkeit) liegt die Allianz deutlich vor der HUK-Coburg und der DEVK. Bei der Altersvorsorge führt ebenfalls die Allianz die aktuelle Beliebtheitsskala für potenzielle Neukunden an, gefolgt von Debeka und Hamburg-Mannheimer, Hamburg. Schließlich ist in der Sparte Rechtsschutz wiederum die HUK-Coburg der beliebteste mögliche Anbieter; auf den Plätzen folgen der ADAC, München, und die Allianz.

Laut Psychonomics AG wünschten viele Kunden eine Versicherungsausstattung ?aus einer Hand?. Dennoch zeige sich, dass die Bundesbürger ihr Versicherungsportfolio durchschnittlich über zwei verschiedene Anbieter abschließen. Jeder Dritte habe ein Vertrag mit drei oder mehr Gesellschaften. (mo)

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