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30. Juli 2008, 00:00
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Weniger Rendite bei Lebensversicherern

Die Kapitalanlagen deutscher Lebensversicherer haben im vergangenen Jahr eine durchschnittliche Nettorendite von 4,73 Prozent erzielt, 2006 waren es noch 4,81 Prozent ? dementsprechend gering ist die Hoffnung auf steigende Überschussbeteiligungen, so der Branchendienst Map-Report.

Vor zehn Jahren lag der Marktdurchschnitt noch bei 7,52 Prozent, 2005 immerhin noch bei 5,23 Prozent. Die höchsten Renditen in 2007 erzielte die VHV Leben mit 6,59 Prozent vor CiV, Öffentliche Berlin und der Debeka. Branchenprimus Allianz zeige mit minus 0,31 Prozentpunkte einen auffallend hohen Renditerückgang aus und belegt mit 4,82 Prozent Rang 26. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Bilanzanalyse des Map-Reports, Artlenburg, unter 86 deutschen Lebensversicherern.

Besonders von der Assetklasse Immobilien scheinen sich die Gesellschaften zu verabschieden: Über zwei Milliarden Euro haben sie binnen zwölf Monaten aus diesem Segment abgezogen. Insgesamt sind noch 1,7 Prozent (11,3 Milliarden Euro) der Kapitalanlagen deutscher Lebensversicherer in Immobilien investiert (2006: zwei Prozent). Vor einigen Jahren seien Lebensversicherer noch einer der wichtigsten Investoren am Immobilienmarkt gewesen, so der Map-Report. Wie hoch das Aktienengagement der analysierten Gesellschaften ist, lasse sich aus den Geschäftsberichten jedoch nicht klar herausstellen. (hi)

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