Anzeige
Anzeige
24. August 2012, 12:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bundesligastart: Versicherer fiebern mit

Heute abend startet die Fußball-Bundesliga in ihre 50. Saison – zur Freude vieler neuer Sponsoren. Auch die Assekuranz sucht gerne die Nähe zu den Vereinen, weiß Professor Dr. Christoph Breuer vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS).

Sportsponsoring im Fußball ist Versicherern wichtigDas Sponsorenengagement von Versicherungen im deutschen Fußball hat eine lange Tradition. Angefangen bei der Trikotwerbung haben sich die Versicherer inzwischen sogar die Namensrechte an den Stadien von Spitzenvereinen, wie dem FC Bayern München (Allianz-Arena) oder Borussia Dortmund (Signal-Iduna-Park) gesichert.

Die Bundesliga sei für die Assekuranz als Werbeträger besonders interessant, weil die Branche auf diesem Wege das Vertrauen der Konsumenten gewinnen und zudem die eigene Marke emotional aufladen könne, sagt Sportökonom Breuer. Letzteres sei deshalb wichtig, weil es für Unternehmen aus der Versicherungsbranche besonders schwer sei, sich beim Konsumenten von anderen Anbietern zu unterscheiden, erklärt der Wissenschaftler.

Laut Breuer haben die Versicherer mit ihrem Fußball-Engagement in der Vergangenheit massive Kommunikationserfolge erzielt, allerdings werden die Marketingausgaben heute stärker geprüft als früher. So werde beispielsweise verstärkt hinterfragt, welche Art der Werbepräsenz sich am ehesten auszahlt. Dies herauszufinden, sei auch Gegenestand der Forschung an der Deutschen Sporthochschule Köln, so der Ökonom. Nach bisherigen Erkenntnissen sei vor allem die Trikotwerbung sehr erfolgreich gewesen. Breuer betont allerdings, dass Effektivität nicht mit Effizienz zu verwechseln sei – sprich: Die Werbung am Mann ist nicht gerade billig.

Die preisliche Bandbreite variiert dabei sehr stark: So überweist die Deutsche Telekom dem FC Bayern München allein für diese Saison 23 Millionen Euro, um auf der Spielerbrust von Schweinsteiger und Co. zu erscheinen. Das Schlusslicht unter den 18 Trikotsponsoren bildet ausgerechnet das einzige Assekuranz-Unternehmen: Der Direktversicherer Ergo Direkt zahlt vergleichsweise bescheidene 1,5 Millionen Euro, um die Leibchen von Bundesligaaufsteiger Greuther Fürth zu zieren. Ob es im Vorfeld Streit darüber gab, ob ein Nürnberger Unternehmen beim Erzrivalen aus der Nachbarstadt werben darf, ist nicht überliefert. (lk)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

GDV: Senioren ab 75 sollen zum Fahrtest

Die Versicherer fordern, dass Autofahrer ab dem 75. Lebensjahr eine verpflichtende Kontrollfahrt absolvieren, um ihre Fahrtüchtigkeit testen zu lassen. “Die Unfallforschung der Versicherer wird in diesem Jahr Standards für eine solche Testfahrt entwickeln”, erklärte Siegfried Brockmann, Chef der Unfallforschung des GDV, in der “Westfalenpost”.

mehr ...

Immobilien

Baubranche fordert Ende des Vorschriften-Dschungels

Angesichts des Wohnungsmangels in vielen deutschen Städten hat die Baubranche eine Vereinheitlichung des Vorschriften-Dschungels der 16 Bundesländer gefordert.

mehr ...

Investmentfonds

Trump könnte Märkte enttäuschen

Von Donald Trump erwarten die Investoren derzeit viel. Allerdings könnte schon bald die Enttäuschung folgen. Die Lage ist keinesfalls entspannt. Gastkommentar von Karsten Junius, Bank J. Safra Sarasin AG

mehr ...

Berater

Patrizia offeriert digitale Zeichnung von Immobilienfonds

Die Platzierungspartner der Patrizia GrundInvest können ab sofort das Portal eDirektzeichnung zur Erweiterung ihres Online-Angebots für Sachwerte nutzen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Privathaftpflicht: “Billigkeit” kein Anspruchsgrund für Schadensersatz

Die Privathaftpflichtversicherung dient, im Gegensatz zur Pflichtversicherung, dem Schutz des Versicherten. Ein Schadensersatzanspruch besteht somit nur dann, wenn die gesamten Umstände des Falles eine Haftung des schuldlosen Schädigers aus Billigkeitsgründen geradezu erfordern.

mehr ...