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19. Dezember 2014, 09:17
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bKV: Arbeitgeber-Engagement belohnen

Der jüngste Coup im Wettbewerb um Arbeitskräfte: Arbeitgeber bezahlen “Social Freezing”, das umstrittene Einfrieren von Eizellen. Doch immer mehr Unternehmen entdecken jetzt einen sinnvollen Weg, ihre Mitarbeiter zu unterstützen – eine betriebliche Krankenversicherung.

Gastbeitrag von Timo Holland, Süddeutsche Krankenversicherung

Arbeitgeber

“Stolze 63 Prozent der Arbeitnehmer wünschen sich eine betriebliche Krankenversicherung.”

Als vor einigen Wochen bekannt wurde, dass Google und Apple ihren weiblichen Angestellten das Einfrieren ihrer Eizellen bezahlen, stieß diese Vorgehensweise in der Öffentlichkeit auf heftige Kritik.

Eine verständliche Reaktion, suggeriert dieses Angebot doch den Mitarbeiterinnen, ihre Familienplanung zugunsten der Karriere möglichst nach hinten zu verschieben. Das empfinden viele Bürger als unerhörten Eingriff in die Privatsphäre.

Doch so kontrovers das Thema diskutiert wurde, so eindrucksvoll zeigt es auch, dass Unternehmer nach neuen Lösungen suchen im Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte – und das auch im medizinisch-sozialen Bereich.

Arbeitgeber-Engagement und medizinische Versorgung vertragen sich gut

Arbeitgeber-Engagement und medizinische Versorgung vertragen sich eigentlich gut, wenn man es denn richtig anfasst. Bei ihrer Familienplanung möchten Mitarbeiter nicht bevormundet werden. Doch über das Angebot einer verbesserten medizinischen Versorgung, die er selbst bestimmen kann, freut sich der Großteil.

So wünschen sich stolze 63 Prozent der Arbeitnehmer eine betriebliche Krankenversicherung (bKV). Das ergab kürzlich eine Umfrage von Insa, einem Dienstleister für betriebliches Gesundheitsmanagement.

Und immer mehr Unternehmen haben das bereits als Vorteil im Wettbewerb um qualifiziertes Personal erkannt. Das belegen die Zahlen: Allein im Zeitraum September 2013 bis September 2014 sind die bKV-Gruppenverträge der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK) von 2018 auf 2322 gestiegen.

Seite zwei: Keine Gesundheitsprüfung notwendig

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