Anzeige
18. September 2014, 08:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BU-Beitragssteigerungen: Abwarten kann teuer werden

Wer sich um die Absicherung des eigenen Berufsunfähigkeitsrisikos kümmert, sollte sich für die Entscheidung Zeit lassen – aber nicht Trödeln. Denn im nächsten Jahr soll die ohnehin nicht günstige BU-Absicherung noch teurer werden. Paradox: Junge BU-Kunden werden stärker zur Kasse gebeten.

Berufsunfähigkeit

Den durchschnittlichen BU-Neukunden wird ein SBU-Abschluss im nächsten Jahr knapp sechs Prozent mehr kosten als dieses Jahr.

Aktuelle Musterrechnungen des Wieslocher Finanzvertriebs MLP ergaben, dass die Prämien im Neugeschäft je nach Altersgruppe und Absicherungszeitraum in der Spitze um fast sieben Prozent steigen werden. Dabei gilt laut MLP die Devise: “Je länger der Versicherungszeitraum ist, umso höher fällt die Beitragssteigerung aus.”

Beitragssteigerungen bis 6,7 Prozent

So müsste ein 25-Jähriger für den Abschluss einer selbstständigen BU (SBU) mit einer versicherten BU-Rente von 1.000 Euro im Monat und einem Endalter von 67 Jahren mit einer Beitragssteigerung von 6,7 Prozent im Vergleich zum Abschlussjahr 2014 rechnen.

Berufsunfähigkeit

Da die Kosten für BU-Neuverträge ab 2015 steigen, kann es sinnvoll sein, noch in diesem Jahr aktiv zu werden.

Bei einem 35-Jährigen würde sich der monatliche Beitrag hingegen “nur” um 4,8 Prozent bei gleichen Vertragsbedingungen verteuern. Noch kostspieliger wird es, wenn Kunden zusätzlich eine garantierte jährliche Rentensteigerung – MLP rechnet hier mit drei Prozent – im Leistungsfall vereinbaren.

Junge BU-Kunden stärker zur Kasse gebeten

Der durchschnittliche BU-Neukunde befindet sich mit 31 Jahren, so haben es die Meinungsforscher von YouGov ermittelt, genau in der Mitte der beschriebenen Rechenbeispiele. Damit dürfte ihn der Abschluss einer SBU im nächsten Jahr knapp sechs Prozent mehr kosten als dieses Jahr.

Seite zwei: Trotzdem gilt: Je früher desto besser

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Ergo Direkt: Fintech-Manager wird neuer Vertriebschef

Manuel Nothelfer leitet ab sofort den Vertrieb der Ergo Direkt Versicherungen. Sein Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Online-Aktivitäten.

mehr ...

Immobilien

“Hausbau als Anknüpfungspunkt zur BU-Beratung”

Im zweiten Teil des Interviews mit Jörg Haffner, Geschäftsführer von Qualitypool, spricht er mit Cash. über die Überarbeitung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) und Cross-Selling-Ansätze zwischen Baufinanzierung und Versicherungen.

mehr ...

Investmentfonds

Diversifikation ist besonders wichtig

Mike Brooks von Aberdeen Asset Management sieht derzeit die Notwendigkeit einer breiten Diversifikation. Hierbei sollten auch alternative Investments nicht vernachlässigt werden. Dieser Ansatz habe den Vorteil, dass Höhen und Tiefen ausgeglichen und die Renditen sehr viel beständiger werden.

mehr ...

Berater

Privatbanken: Einlagensicherung nur noch für Privatkunden

Deutsche Privatbanken planen, künftig nur noch Privatkunden durch den Einlagensicherung zu schützen. Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) mitteilt, werden die Banken im Rahmen einer Delegiertenversammlung im April über das Vorhaben abstimmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Beste Stimmung bei Private-Equity-Managern

Das Geschäftsklima auf dem deutschen Markt für Beteiligungskapital ist zum Ende des Jahres 2016 so gut wie zuletzt 2007. Der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers steigt im Schlussquartal um 2,5 Zähler auf 62,1 Saldenpunkte.

mehr ...

Recht

Elternunterhalt: Wann haften Kinder nicht?

Sind die Eltern pflegebedürftig und haben keine eigenen Ersparnisse mehr, dann müssen die Kinder für die Pflegekosten aufkommen – allerdings gibt es Ausnahmen wegen “unbilliger Härte”, wie das Oberlandesgericht Oldenburg kürzlich entschied.

mehr ...