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5. August 2014, 14:23
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Standard Life will von LV-Reform profitieren

Der britische Versicherer Standard Life betrachtet das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) als Chance, um im deutschen Markt zu wachsen. Die Auswirkungen des LVRG und die erneute Senkung des Garantiezinses für deutsche Versicherer würde den investmentorientierten Angeboten von Standard Life weiter Auftrieb verschaffen, sagte Richard Stevenson, Chief Executive Officer (CEO) von Standard Life Deutschland.

Standard Life will von LV-Reform profitieren

Richard Stevenson: “Auch bei der betrieblichen Altersversorgung, speziell den Gruppendirektversicherungen, und der privaten Vorsorge haben wir zugelegt.”

In einer Zeit, in der die deutschen Wettbewerber zum Teil zweistellige Verluste beim Neugeschäft erlitten hätten, so Stevenson, sei es Standard Life nicht nur gelungen, sein Neugeschäft stabil zu halten. “Auch bei der betrieblichen Altersversorgung, speziell den Gruppendirektversicherungen, und der privaten Vorsorge haben wir zugelegt”, freut sich der Chef der deutschen Niederlassung des in Edinburgh beheimateten Versicherers.

Standard Life Deutschland meldet für das erste Halbjahr 2014 ein Neugeschäftsvolumen von 27 Millionen Euro. Das APE-Ergebnis (“Annual Premium Equivalent”: laufende Beiträge plus zehn Prozent der Einmalbeiträge) befinde sich damit in exakt der Höhe des Vorjahreswertes, heißt es.

Einmalbeitragsgeschäft wendet Minus im Neugeschäft ab

Dass Standard Life das Neugeschäft nach APE auf Vorjahresniveau halten konnte, ist auf die positive Entwicklung im Einmalbeitragsgeschäft zurückzuführen. Dieses legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 25 Prozent auf 31,7 Millionen Euro zu (1. Halbjahr 2013: 25,5 Millionen Euro).

Wachstumsträger bAV

Vor allem in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) möchten die Briten in Deutschland weiter zulegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs das bAV-Neugeschäft um drei Prozent auf 6,9 Millionen Euro (nach APE). In der bAV konzentriert sich Standard Life insbesondere auf die Gruppendirektversicherung. Hier stieg das APE-Neugeschäft um 38 Prozent auf 2,9 Millionen Euro (1. Halbjahr 2013: 2,1 Millionen Euro). (lk)

Foto: Standard Life

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1 Kommentar

  1. Die Branche wird keine neuen Vermittler mehr finden die das noch als attraktiv empfinden…

    Kommentar von Jan Lanc — 21. August 2014 @ 14:57

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