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11. Juli 2014, 15:01
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Bundesrat winkt Reform der Lebensversicherung durch

Nun ist es amtlich: Das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) hat heute den Bundesrat passiert und damit die letzte parlamentarische Hürde genommen. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause billigte die Länderkammer das Gesetzespaket der großen Koalition aus CDU/CSU und SPD. Die Grünen kritisierten das Gesetzgebungsverfahren.

Lebensversicherungsreformgesetz: Bundesrat gibt grünes Licht

Der Bundesrat hat die Reform der Lebensversicherung gebilligt.

Wie der Infomationsdienst “Versicherungsmonitor” berichtet, kritisierte die Bremer Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne) den hohen Zeitdruck, mit dem der Gesetzentwurf durch das parlamentarische Verfahren “gehetzt” worden sei. Das Regelwerk selbst sei “ernüchternd”, wird Linnert zitiert. Die Grünen-Politikerin hielt den einzigen Redebeitrag zum LVRG.

Regelungen im Überblick

Das bereits am vergangenen Freitag vom Bundestag verabschiedete Gesetz sieht unter anderem vor, den Höchstrechnungszins für neu abgeschlossene Lebensversicherungen von 1,75 auf 1,25 Prozent abzusenken und die Bewertungsreserven aus festverzinslichen Wertpapieren nicht mehr in voller Höhe an ausscheidende Versicherungsnehmer weiterzugeben.

Die weiteren Regelungen des Gesetzes gibt es hier im Überblick: Lebensversicherungsreformgesetz beschlossen (lk)

Foto: Bundesrat

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1 Kommentar

  1. Die Aussage, das Kunden bei sogenannten Billigtarifen ihre Gesundheitspolitik selbst steuern wollen, ist ein Hohn. Wer den Markt kennt und weiss wie diese Tarife verkauft worden sind und an wen, der muss über diese Aussage laut lachen.
    Immer wenn wir auf Kunden treffen die solche Tarife haben, bekommen wir als Antwort auf die Frage : Warum haben Sie diesen Tarif gewählt : Der Vermittler hat gesagt das hier alles drin ist und es deutlich billiger als in der gesetzlichen ist.
    Punkte wie offener Hilfsmittelkatalog, Gebührenordnung, lebenserhaltende Maßnahmen usw sind diesen Kunden unbekannt.
    Und merkwürdigerweise, wenn man diesen Menschen erklärt was wirklich in diesen Tarifen versichert ist, sagen bisher alle das sie bei solchen Informationen das niemals gemacht hätten.

    Kommentar von A. Finke — 17. Juli 2014 @ 09:14

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