Anzeige
Anzeige
28. August 2015, 15:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BdV informiert: Diese Versicherungen gehören in die Schultüte

Vor dem Schulstart in vielen Bundesländern hat der Bund der Versicherten (BdV) über geeigneten Versicherungsschutz für Kinder informiert. Der Abschluss einer Unfallversicherung oder sogar Kinderinvaliditätsversicherung sollte spätestens jetzt in Betracht gezogen werden, sagte BdV-Pressereferentin Bianca Boss. Zudem sei eine Privathaftpflichtversicherung “ein Muss”, betonte Boss.

BdV informiert: Diese Versicherungen gehören in die Schultüte

Für wichtig und unverzichtbar halten die Verbraucherschützer eine Privathaftpflichtversicherung.

Eltern sollten keine unnötigen Versicherungen abschließen, sondern sich auf die wirklich wichtigen Policen konzentrieren, erklärte Boss in einer Mitteilung des BdV. Als eine besonders wichtige Absicherung bezeichnen die Verbraucherschützer die private Unfallversicherung. Zwar zahle die gesetzliche Unfallversicherung bei Unfällen in der Schule, auf dem Weg dorthin und wieder zurück nach Hause – nicht aber in der Freizeit. Hierzu ist ein privater Schutz erforderlich.

Kinderinvaliditätsversicherung nur als Ergänzung

“Die Grundsumme sollte mindestens 200.000 Euro betragen, sinnvoll ist auch die Vereinbarung einer Progression, um die Leistung bei einer hohen Invalidität zu erhöhen”, erklärt Referentin Boss. Der Abschluss einer Kinderinvaliditätsversicherung kann laut BdV auch in Frage kommen, allerdings “lediglich als Ergänzung zur vorrangig abzuschließenden Unfallversicherung”.

BdV rät von Schulunfähigkeitspolicen ab

Eine Kinderinvaliditätspolice leistet nicht nur nach einem Unfall, sondern sichert auch das Risiko einer schweren Krankheit ab. Von Schulunfähigkeits- oder Grundunfähigkeitsversicherungen rät der BdV hingegen ab. “Der Schutz dieser Versicherungen ist unzureichend löchrig”, begründet die BdV-Sprecherin.

Für wichtig und unverzichtbar halten die Verbraucherschützer eine Privathaftpflichtversicherung. Besteht diese für eine ganze Familie, dann ist auch das Kind mit versichert, erklärt der BdV und weist zugleich darauf hin, dass ein Schulanfänger, der einen Verkehrsunfall verursacht, für den Schaden nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Grund: Kinder bis zu ihrem vollendeten siebten Lebensjahr sind nicht deliktfähig – im Straßenverkehr sogar bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr nicht.

“Beste Versicherung für Kinder ist eine gute Absicherung der Eltern”

“Eltern sollten Forderungen des Unfallgegners nicht nachgeben, sondern ihren Privathaftpflichtversicherer einschalten”, empfiehlt Boss. Der prüfe die Haftungsfrage und wehre unberechtigte Ansprüche nötigenfalls vor Gericht ab. Der Geschädigte bleibe in solchen Fällen auf seinem Schaden sitzen. Das sei für Eltern oft unangenehm, so der BdV. Sie sollten daher darauf achten, dass der Privathaftpflichtversicherer auch bei Schäden durch deliktunfähige Kinder leiste.

Die Police könne meist gegen einen Beitragszuschlag erweitert werden, sei der Höhe nach jedoch begrenzt. Zudem werde oft eine Selbstbeteiligung fällig. “Dennoch ist der zusätzliche Einschluss sinnvoll und erspart häufig unnötigen Ärger”, rät Boss. Abschließend betont der BdV: “Die Beste Versicherung für die Kinder ist eine gute Absicherung der Eltern! Für diese gehört eine Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung daher zum unverzichtbaren Versicherungsschutz”. (lk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...