Anzeige
29. April 2015, 11:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

R+V-Versicherung profitiert von Jahr ohne große Naturkatastrophen

Die R+V-Versicherung hat den Gewinn dank eines Jahres ohne große Naturkatastrophen mehr als verdoppelt. Das Ergebnis vor Steuern stieg im Geschäftsjahr 2014 auf 788 Millionen Euro nach 311 Millionen Euro im Vorjahr, wie Vorstandschef Friedrich Caspers am Dienstag in Wiesbaden sagte.

R+V-Versicherung profitiert von Jahr ohne große Naturkatastrophen

Nach einem guten Start ins laufende Jahr zeigte sich R+V-Vorstandschef Friedrich Caspers zuversichtlich, auch 2015 beim Erstversicherungsgeschäft deutlich zulegen zu können.

Der Jahresüberschuss sei auf 553 Millionen Euro (2013: 207 Millionen Euro) gestiegen. Neben den gesunken Schaden- und Kostenquoten habe auch eine überdurchschnittliche Beitragssteigerung zu der Entwicklung beigetragen.

Guter Start ins laufende Jahr

Rund 145.000 Elementarschäden durch Sturm, Hagel, Überschwemmungen und Frost hatten das Geschäft des Wiesbadener Versicherers im Jahr zuvor noch verhagelt. Der Gesamtschaden hatte sich auf 509 Millionen Euro summiert. Alleine für Sturm- und Hagelschäden waren etwa 300 Millionen Euro bei der Versicherungsgruppe angefallen, die zur den Volks- und Raiffeisenbanken gehört.

Im inländischen Erstversicherungsgeschäft sei die Versicherung im abgelaufenen Geschäftsjahr dreimal so stark gewachsen wie der Markt, erklärte Caspers. Die Beitragseinnahmen seien um 7,5 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro gestiegen. In der gesamten Gruppe wurde ein Plus von fast zehn Prozent auf 14,4 Milliarden Euro verzeichnet. Nach einem guten Start ins laufende Jahr zeigte sich der Manager zuversichtlich, auch 2015 beim Erstversicherungsgeschäft deutlich zuzulegen.

139.000 neue Kunden gewonnen

Der Kapitalanlagenbestand erhöhte sich nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden von 71,1 Milliarden auf 81,2 Milliarden Euro. 139.000 neue Kunden seien gewonnen worden, die Gesamtzahl habe Ende 2014 bei 8,1 Millionen gelegen. Die Zahl der Verträge sei um 556.000 auf 23,1 Millionen gestiegen. Bei den Mitarbeiter habe es einen Zuwachs um 2,5 Prozent auf knapp 15.000 Beschäftigte gegeben.

Quelle: dpa-AFX

Foto: R+V

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Die besten privaten Krankenversicherer ausgezeichnet

Der “Map-Report” hat die privaten Krankenversicherer seiner jährlichen Analyse unterzogen. Mit 84,04 von 100 möglichen Punkten ging erstmals die Provinzial als beste private Krankenversicherung mit der Bewertung “mmm” für hervorragende Leistungen aus dem Test hervor.

mehr ...

Immobilien

Patrizia kauft in Münster zu

Die Patrizia Immobilien AG hat im westfälischen Münster ein modernes Studentenwohnheim erworben. Münster ist mit über 50.000 Studenten einer der größten Hochschulstandorte Deutschlands, was sich auch in der starken Nachfrage nach Wohnraum ausdrückt.

mehr ...

Investmentfonds

So finden Sie aussichtsreiche Nebenwerte

In den vergangenen Jahren konnten Nebenwerte die Titel aus dem Dax im Schnitt deutlich übertreffen. Nebenwerte sind daher interessant für jeden Anleger. Allerdings müssen einige Hausaufgaben bei der Anlage gemacht werden.

mehr ...

Berater

Bafin-Beraterregister: “Normalisierung des Beschwerdeaufkommens”

Im vergangenen Jahr wurden fast 5.200 Beschwerden von Bankkunden an das Mitarbeiter- und Beschwerderegisters der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) gemeldet. Damit sind rund 700 Bescherden weniger als im Vorjahr eingegangen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Hapag-Lloyd trotz Preisdruck besser als erwartet

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hat 2016 unter dem starken Preisdruck im Frachtgeschäft gelitten. Trotz deutlicher Zuwächse im vierten Quartal sackte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Gesamtjahr um gut 240 Millionen auf 126 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte.

mehr ...

Recht

Börsenspekulation mit Budget vom Jobcenter?

Ein Grundsicherungsempfänger kann von seinem Jobcenter kein Startkapital für Börsentermingeschäfte verlangen. Dies entschied das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen.

mehr ...