Anzeige
Anzeige
10. August 2015, 09:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Selbstzahlungen für Pflegebedürftige deckeln

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Hilde Mattheis, hat vor stetig steigenden Selbstzahlungen Pflegebedürftiger gewarnt. Dies sei “ein großes Problem für die Betroffenen”, sagte Mattheis der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf das zweite Pflegestärkungsgesetz, das das Kabinett am kommenden Mittwoch verabschieden will.

Pflegebeduerftig in Selbstzahlungen für Pflegebedürftige deckeln

Zentraler Punkt des zweiten Pflegestärkungsgesetzes ist ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der Demenzkranken Anspruch auf die gleichen Leistungen einräumt wie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen.

Mattheis sprach sich für eine Deckelung der Selbstbeteiligungen aus. Allerdings müsse man dabei darauf achten, wie sich ein solcher Schritt auf die jeweiligen Pflegegrade auswirken würde.

Auch Menschen, die ohne eigenen Anspruch auf Pflegeleistungen für eine Übergangsphase die Kosten in einer stationären Pflegeeinrichtung selbst bezahlen müssen, sollten nach Ansicht ihrer Partei hier entlastet werden, sagte die SPD-Politikerin.

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff

Nach ihrer Einschätzung reichen die Beitragsanhebungen durch die Pflegestärkungsgesetze eins und zwei auf insgesamt 2,55 Prozent aus. Sie bringen jährlich rund 4,6 Milliarden Euro an Leistungen. Allerdings müsse man nach einer einiger Zeit prüfen, wie die angepeilten Leistungsverbesserungen tatsächlich in der Praxis wirkten.

Zentraler Punkt des zweiten Pflegestärkungsgesetzes ist ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der Demenzkranken Anspruch auf die gleichen Leistungen einräumt wie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Mattheis hob hervor, dass dieser Punkt auch zentrales SPD-Anliegen sei.

Zudem sollen die bisherigen drei Pflegestufen auf künftig fünf sogenannte Pflegegrade ausgeweitet werden. Durch die Umstellung soll keiner der heute rund 2,7 Millionen Leistungsbezieher schlechter gestellt werden.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Die Partei, die beim nächsten Wahlkampf 100% der Pflegekosten verspricht, wird es schon richten. Warum auch nicht 100% der Pflegekosten? Für die Banken, die die letzte Finanzkrise verursacht haben, war und ist schließlich auch genug da.
    Dagegen sind die 100%tige Übernahme der Pflegekostenen peanuts.

    Kommentar von H. Braun — 11. August 2015 @ 07:26

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Generali bringt neuen Telematiktarif

Die Generali in Deutschland hat mit Generali Mobility einen neuen Telematiktarif auf den Markt gebracht Die Cosmosdirekt folgt im Oktober dieses Jahres mit einem Produkt, das sich speziell an junge Fahrer richtet.

mehr ...

Immobilien

Aareal Bank warnt vor Immobilienblase in Deutschland

Der Vorstandschef des Wiesbadener Gewerbeimmobilienfinanzierers Aareal Bank, Hermann Merkens, warnt erneut vor Übertreibungen auf dem deutschen Immobilienmarkt.

mehr ...

Investmentfonds

US-Notenbank treibt Rohstoffpreise

Zuletzt gewannen die Rohstoffe wieder deutlich an Boden. Damit setzt sich die überwiegend positive Entwicklung in diesem Jahr fort.

mehr ...

Berater

Honorarberater-Konferenz in Kassel

Am 15. November 2016, findet im Schloss-Hotel Kassel die zweite Honorarberater-Konferenz in diesem Jahr statt. Veranstalter ist das IFH Institut für Honorarberatung in enger Kooperation mit dem Verbund Deutscher Honorarberater (VDH).

mehr ...

Sachwertanlagen

Jamestown gibt neuen Publikums-AIF in den Vertrieb

Der US-Spezialist Jamestown startet den Vertrieb des alternativen Investmentfonds (AIF) Jamestown 30. Er soll in Büro-, Einzelhandels- und Mietwohnobjekte in bedeutenden Großräumen der USA investieren.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...