Anzeige
11. März 2016, 13:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Assekuranzen in der Glaskugel

Die Digitalisierung in der Assekuranz steht nicht erst seit dem geplanten Eintritt von Google im Mittelpunkt vieler Gespräche. Getrieben wird dies vor allem durch die Kunden, die einen großen Teil ihrer Zeit in Digitalistan verbringen und dadurch eine veränderte Erwartung an den Tag legen. Gastbeitrag von Dennie Liemen, Beratungswerk24 AG

Digitalisierung: Assekuranzen in der Glaskugel

“Terminvergabe per WhatsApp, Profilierung per Facebook, das alles sind neue Wege, die sich Kunden für eine erfolgreiche Zusammenarbeit wünschen.”

Antworten in kurzer Zeit – Empfehlungen und Vertragsmodalitäten auf einen Klick. Das stellt die Versicherungsunternehmen vor neue Herausforderungen, die es nun zu meistern gilt. Wir können quasi von einer Digitalisierung im Großen und im Kleinen sprechen. Die Digitalisierung im Großen betrifft die Assekuranzen.

Diese stehen unter dem stetig wachsenden Druck, ihr angestaubtes Image mittels unverbrauchter Ideen aufzufrischen. Das Ganze erfolgt zeitgleich im Wettstreit mit den sogenannten Fin- beziehungsweise Insuretech-Unternehmen. Schließlich sollen die Versicherungsnehmer ihre Absicherungen direkt über das eigene Beraterteam beziehen und nicht über den kostenintensiven Umweg – über die jungen Vermittler.

Kein Neuland für Versicherer

Um in diesem Wettstreit den Anschluss nicht zu verlieren, sind die Strategen der Versicherungsunternehmen den aktuellen Themen auf der Spur. Es werden eigene Inkubatoren ins Leben gerufen und Testfelder für neuartige Ideen geschaffen. Ein interessantes Beispiel stammt von Axa. Der Versicherer tüftelt zusammen mit RWE an einer Smart-Home-Lösung, die vor größeren und kostspieligen Wasserschäden schützen soll.

Dafür wird ein Gerät in das Wassersystem des Hauses installiert. Dieses registriert, sobald ein Wasserschaden auftritt, schließt sofort die Wasserzufuhr und meldet den Schaden an den Hausbesitzer mittels App sowie an Axa, um einen Handwerker zu organisieren. Weitere Themen stehen bei den Versicherern auf der Tagesordnung, zum Beispiel die Verbreitung von selbstfahrenden Autos und die entsprechende Police dazu.

Aber nicht nur die direkten Einflüsse von Außen schaffen neue Baustellen. Immer mehr Daten werden durch die Versicherer und die neuen technischen Möglichkeiten erhoben. Dies birgt vor allem ein erhöhtes Risiko für Datenpannen und gezielte Angriffe beziehungsweise Hacks mit sich.

 

Seite zwei: Digitalisierung macht keinen Halt vor Maklern

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...