Allein im Jahr 2025 verschwanden 11,6 Millionen Kryptowährungen vom Markt. Das entspricht 86,3 Prozent aller jemals registrierten Token-Ausfälle. Von den Projekten, die noch existieren, notieren wiederum 38 Prozent nahe ihrem Allzeittief.
Das Sterben der Token verlief dabei nicht gleichmäßig. Zwischen 2021 und 2023 bewegte sich die Zahl der jährlichen Ausfälle im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Erst im Jahr 2024 kam es zu einem sprunghaften Anstieg.
Als wichtiger Treiber gelten Plattformen wie pump.fun, die das Erstellen neuer Token stark vereinfachten. Auf Netzwerken wie Solana, Base und BNB entstanden täglich tausende neue Projekte. Viele davon beschränkten sich auf wenige Dutzend Transaktionen und verfügten über kein tragfähiges Konzept.
Im vierten Quartal 2025 erreichte die Entwicklung einen neuen Höhepunkt. In diesem Zeitraum scheiterten rund 7,7 Millionen Token. Zusätzlich belastete eine Liquidationskaskade am 10. Oktober den Markt, bei der innerhalb von 24 Stunden Positionen im Wert von 19 Milliarden Dollar zwangsliquidiert wurden.












