Ausbau der Windkraft an Land beschleunigt sich

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Windkraft ist einer der Schlüssel bei der Energiewende (Symbolbild).

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland an Land Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 2.030 Megawatt installiert, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Das entspricht zum Vorjahr einem Zuwachs von knapp 24 Prozent.

Die durchschnittliche Nettoleistung der einzelnen neuen Windanlagen stieg den Daten zufolge von vier auf 4,4 Megawatt. „Das heißt, für die gleiche Stromerzeugungskapazität werden weniger einzelne Anlagen benötigt“, hieß es in der Mitteilung. Die Zahl der errichteten Anlagen stieg von 233 auf 306.

Die Bundesregierung hofft darauf, dass seit Januar geltende Regeln zum Bau von Windanlagen den Zuwachs beschleunigen. Der Ausbau von Ökostrom etwa aus Windkraft ist einer der Schlüssel bei der Energiewende und auch beim Bestreben Deutschlands, weniger abhängig von Energieimporten zu werden.

Das Umweltbundesamt hatte bereits im Dezember argumentiert, dass zwar die Ausbauziele für Windanlagen an Land 2022 erreicht worden seien. Allerdings handele es sich nicht um einen großen Erfolg, weil die Zwischenschritte nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz „eher mäßig ambitioniert“ seien. Das im Frühjahr 2022 verabschiedete „Osterpaket“ der Bundesregierung sieht künftig deutlich größere Schritte vor. Ab 2025 wird demnach einschließlich Offshore ein jährlicher Zubau von zehn Gigawatt Windenergie-Kapazität angestrebt. (mit dpa-AFX)

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