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Betriebliche Vorsorge neu denken: Was Entscheider jetzt von Makler*innen und Vermittler*innen erwarten

Foto: BarmeniaGothaer
bKV und bAV als Wachstumsfelder: Investition in Sicherheit und Mitarbeiterbindung

Beim Roundtable in Fleesensee diskutierten Vorstände führender Versicherungsunternehmen über die Zukunft der betrieblichen Vorsorge. Ein zentrales Ergebnis: bKV und bAV sind strategische Wachstumsfelder – wenn Vermittler*innen ihre Rolle neu definieren.

Die Konjunkturschwäche, der anhaltende Fachkräftemangel, Kostendruck sowie steigende Gesundheitskosten und wachsende Erwartungen der Mitarbeitenden setzen Unternehmen unter Druck. Betriebliche Vorsorgelösungen rücken damit stärker in den Fokus der Geschäftsleitungen. Beim Roundtable in Fleesensee waren sich die teilnehmenden Vorstände einig: Die bKV hat sich bereits vom „Nice-to-have“ zum festen Bestandteil moderner Personalpolitik entwickelt, während die bAV mehr denn je Beratungstiefe und Prozesskompetenz erfordert, insbesondere bei einer Neu-Einführung oder Erhöhung.

Für Makler*innen und Außendienstmitarbeitende bedeutet das einen klaren Rollenwechsel. Weg vom reinen Produktverkauf, hin zum Sparringspartner auf Augenhöhe. Entscheider erwarten heute strukturierte Konzepte, die Gesundheit, Absicherung und Mitarbeiterbindung verbinden – und die sich administrativ schlank in bestehende HR-Prozesse integrieren lassen.

Besonders die bKV wird dabei weiter als Türöffner gesehen. Niedrige Einstiegshürden, hohe Akzeptanz bei Mitarbeitenden und sichtbarer Mehrwert im Alltag – etwa bei Sehhilfen und Zahnreinigung – machen sie zu einem idealen Gesprächsanlass im Firmenkundengeschäft. Gleichzeitig wächst der Anspruch an Beratung: Unternehmen fragen nach modularen Lösungen, klarer Kommunikation und belastbaren Argumenten für Geschäftsführung und Belegschaft. So sollte die Produktauswahl auf die privatärztliche Versorgung im ambulanten und stationären Bereich ausgerichtet werden. 

Die bAV bietet Beschäftigten langfristige finanzielle Sicherheit im Alter. Als Instrument zur nachhaltigen Mitarbeiterbindung schafft sie Orientierung und Vertrauen – und verankert betriebliche Vorsorge als festen Bestandteil zeitgemäßer Personalpolitik. Gleichzeitig bleibt ihre Umsetzung anspruchsvoll:  Regulatorik, Haftungsfragen und die Wahl passender Durchführungswege verlangen Erfahrung und kontinuierliche Weiterbildung. Die Botschaft aus Fleesensee: Vermittler*innen, die sich hier klar positionieren, standardisierte Prozesse nutzen und verständlich erklären können, sichern sich langfristige Kundenbeziehungen. 

Das Fazit des Roundtables fällt eindeutig aus: bKV und bAV sind keine kurzfristigen Vertriebstrends, sondern strategische Instrumente. Dabei wird die bKV der wichtigste Türöffner bleiben. Die bAV muss vereinfacht werden: weniger Steuersparmodell, mehr Instrument zur Mitarbeiterbindung. Für Makler*innen und Außendienst liegt die Chance darin, diese Themen ganzheitlich zu denken, die Unterstützungsangebote zu nutzen, um Kund*innen neue Beratungsansätze für holistische Versorgungssysteme zu bieten – und sich so als verlässlicher Partner für nachhaltige betriebliche Vorsorge zu etablieren.


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