Bilanz 2025: Hausrat, Fahrrad und Kapitalanlagen treiben Wachstum der Ammerländer

Ammerländer Versicherungen: Der Vorstand
Foto: Ammerländer Versicherung
Vorstand der Ammerländer Versicherung Axel Eilers (v.li.) Christine Lühr-Boekhoff, Christian Buschkotte,

Die Ammerländer Versicherung hat 2025 Beiträge, Mitgliederzahl und Gewinn erneut gesteigert. Besonders auffällig ist der Gewinnsprung in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld.

Die Ammerländer Versicherung hat das Geschäftsjahr 2025 mit spürbarem Wachstum abgeschlossen. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen auf 105,10 Millionen Euro nach 98,78 Millionen Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 6,39 Prozent und liegt nach Angaben des Unternehmens erneut über dem Branchenschnitt.

Auch bei der Zahl der Mitglieder legte der Versicherer zu. 53.891 Personen kamen im vergangenen Jahr hinzu, damit betreut die AV nun insgesamt 1,08 Millionen Mitglieder. Das entspricht einem Zuwachs von 5,23 Prozent. Besonders deutlich fällt der Anstieg beim Gewinn nach Steuern aus. Er erhöhte sich auf 3,73 Millionen Euro nach 1,43 Millionen Euro im Jahr 2024. Vorstandschef Axel Eilers betont: „Dass wir in so klar über dem Branchenschnitt wachsen, zeigt die Kraft unseres Geschäftsmodells und die Qualität unserer Produkte.“

Wachstum bei Beiträgen und Gewinn

Wichtigste Sparte bleibt die Hausratversicherung. Dort stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 3,55 Millionen Euro. Mit einem Anteil von 57,66 Prozent am gesamten Beitragsvolumen bleibt sie der mit Abstand größte Versicherungszweig des Unternehmens. Die Fahrradvollkaskoversicherung einschließlich Gewerbegeschäft kommt auf einen Anteil von 23,45 Prozent am Beitragsvolumen und bleibt damit ebenfalls ein zentraler Treiber. Zuwächse verzeichnete die Ammerländer Versicherung zudem in den Sparten Glas und Hundehalterhaftpflicht.


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Bei den Schäden regulierte das Unternehmen 2025 insgesamt 51,52 Millionen Euro nach 47,56 Millionen Euro im Vorjahr. Die Zahl der gemeldeten Schadenfälle stieg leicht um 3,49 Prozent auf 65.544. Gleichzeitig verbesserte sich die Brutto-Schadenquote auf 50,03 Prozent nach 52,75 Prozent im Jahr 2024.

Schadenquote und Kapitalanlagen verbessert

Auch das versicherungstechnische Ergebnis legte deutlich zu. Es erreichte 10,93 Millionen Euro nach 7,07 Millionen Euro im Vorjahr. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen um 3,18 Prozent auf 37,49 Millionen Euro. Die Combined Ratio netto sank auf 87,21 Prozent nach 91,05 Prozent.

Bei den Kapitalanlagen baute der Versicherer seinen Bestand auf 84,28 Millionen Euro aus, nach 76,78 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die Kapitalerträge erhöhten sich trotz schwankender Märkte um 12,12 Prozent auf 2,72 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg auf 34,77 Millionen Euro. Das entspricht 40,67 Prozent der verdienten Nettobeiträge nach 39,32 Prozent im Vorjahr.

Für 2026 kündigt das Unternehmen an, den eingeschlagenen Kurs fortzusetzen. Eilers sagt: „2026 werden wir diesen Weg konsequent fortsetzen: mit starken Produkten, digitaler Modernisierung und hoher Serviceorientierung – und mit dem klaren Anspruch, weiter profitabel und mit Bedacht zu wachsen.“ Zum Jahresergebnis trägt aus Sicht des Vorstandschefs auch das Umfeld des Unternehmens bei. „Unser Erfolg entsteht durch die Gemeinschaft. Unsere Mitarbeitenden, unsere Vertriebspartner*innen und natürlich unsere Mitglieder tragen maßgeblich dazu bei, dass wir auch 2025 ein so starkes Ergebnis erzielen konnten. Ihnen allen gilt unser Dank“, betont Axel Eilers.

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