BVK sieht niedrige Beschwerdequote als Argument gegen weitere Regulierung

Michael H. Heinz, BVK
Foto: Christian Daitche
Michael H. Heinz, BVK

Die Zahl der Beschwerden über Versicherungsvermittler bleibt auf sehr niedrigem Niveau. Der aktuelle Tätigkeitsbericht des Versicherungsombudsmanns für 2025 weist nur wenige zulässige Eingänge aus. Für den Berufsstand ist das ein wichtiges Signal.

Im Tätigkeitsbericht des Versicherungsombudsmanns für 2025 werden lediglich 112 zulässige Beschwerden über Versicherungsvermittler ausgewiesen. Der Bericht wurde am 30. Januar veröffentlicht und bestätigt damit erneut ein sehr niedriges Beschwerdeaufkommen gegenüber dem Berufsstand.

Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute, ordnet die Zahlen im Verhältnis zur Marktrealität ein. „Angesichts der Tatsache, dass Versicherungsvermittler jedes Jahr Millionen von Verträgen abschließen und umfassend beraten, sind 112 Beschwerden verschwindend gering“, betont Heinz. Die Zahlen belegten, wie fair und transparent Vermittler arbeiteten.


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Besonders deutlich wird dies im Vergleich zur Gesamtentwicklung der Beschwerden. Insgesamt stieg deren Zahl im Jahr 2025 um rund 34 Prozent auf etwa 28.000 Fälle, nach 20.805 im Vorjahr. Vor diesem Hintergrund hebt der BVK-Präsident hervor: „Diese minimale Quote zeigt, wie fair, transparent und verbraucherorientiert unser Berufsstand arbeitet.“

Aus Sicht des BVK sprechen die Daten auch eine klare Sprache mit Blick auf regulatorische Vorhaben. „Die niedrige Beschwerdezahl unterstreicht zudem, dass zusätzliche Regulierungen der Versicherungsvermittler nicht erforderlich und überzogen sind“, so Heinz. Der Verband sieht in den aktuellen Zahlen eine Bestätigung für die bestehenden Berufs- und Qualitätsstandards im Vermittlermarkt.

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