Canada Life: 2023 mit Licht und Schatten

Foto: FotoBonn/Daitche
Igor Radović: "Das branchenweit geschrumpfte Einmalbetragsgeschäft bekamen auch wir zu spüren."

Der Rückgang im Einmalbeitragsgeschäft hat auch die Bilanz von Canada Life getrübt. Insgesamt lag das Neugeschäft rund 90 Millionen Euro unter dem Vorjahr. Rund lief es hingegen in der bAV und der Berufsunfähigkeitsabsicherung.

Der Lebensversicherer Canada Life blickt auf ein durchwachsenes Geschäftsjahr 2023 zurück. So stieg das verwaltete Vermögen im Vergleich zu 2022 um 13 Prozent und liegt nun bei 9,268 Milliarden Euro. Der stärkste Geschäftstreiber war die betriebliche Altersversorgung (bAV). Im Risikoschutz lag der Berufsunfähigkeitsschutz vorn.

Insgesamt lag das Neugeschäft in APE (Annual Premium Equivalent, laufende Beiträge plus zehn Prozent der Einmalbeiträge) allerdings mit 90 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Ebenso die Beitragseinnahmen, hier verfehlte das Unternehmen die Milliardengrenze knapp.


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„Das branchenweit geschrumpfte Einmalbeitragsgeschäft bekamen auch wir zu spüren“, erklärt Dr. Igor Radović, Mitglied des Vorstands bei Canada Life. „Durch die weltweite geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheit haben viele Kunden anders als vorher investiert, das Bankgeschäft rückte stärker in den Vordergrund.“

Positiv bewertet Radović das starke bAV-Wachstum. „Hier haben wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Markt beinahe unser Rekordergebnis von 2022 erreicht. Auch die Mitarbeiterzahl konnte der Lebensversicherer steigern. Sie wuchs um fünf Prozent auf 782.

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