DEVK stoppt Hochhauspläne in Köln-Riehl

Foto: DEVK
Die DEVK hat ihre Hochhauspläne verworfen.

Die DEVK verwirft ihre Pläne für ein Hochhaus am Zooparkhaus in Köln-Riehl. Veränderte Arbeitsweisen und geringerer Flächenbedarf machen das Projekt unwirtschaftlich. Stattdessen rücken neue Nutzungskonzepte in den Fokus.

Der Vorstand der DEVK Versicherungen hat entschieden, den geplanten Turmbau auf dem Grundstück des Zooparkhauses in Köln-Riehl nicht umzusetzen. Damit endet ein Projekt, das seit 2018 in der Planung war. Das Unternehmen bleibt jedoch im Austausch mit der Stadt Köln über die künftige Nutzung des Areals neben der DEVK Zentrale. Das Interesse am Erwerb und an einer Weiterentwicklung des Grundstücks besteht weiterhin.

Ausschlaggebend für die Entscheidung sind veränderte Rahmenbedingungen. Seit der ursprünglichen Projektidee haben sich Arbeitsweisen und Flächennachfrage deutlich verschoben. Insbesondere die stärkere Nutzung von Homeoffice sowie die fortschreitende Digitalisierung reduzieren den Bedarf an klassischen Büroflächen. Das betrifft sowohl die DEVK selbst als auch potenzielle gewerbliche Mieter.

Bereits im Oktober 2025 hatte das Unternehmen angekündigt, die Hochhauspläne auf den Prüfstand zu stellen. Die nun getroffene Entscheidung bestätigt, dass das ursprüngliche Konzept unter den aktuellen Bedingungen wirtschaftlich nicht mehr tragfähig ist.

Neue Nutzungskonzepte im Fokus

Die DEVK prüft nun alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Grundstück. Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das den veränderten Anforderungen gerecht wird und sich in den Standort einfügt. Dabei sollen unterschiedliche Nutzungsoptionen berücksichtigt werden. Ein wichtiger Aspekt ist die Einbindung der Bedürfnisse des Kölner Zoos. Insbesondere der Bedarf an zusätzlichen Parkflächen spielt in den Überlegungen eine Rolle.

Die künftige Nutzung des Areals könnte daher auch infrastrukturelle Funktionen übernehmen. Parallel dazu hält die DEVK an ihrem Engagement am Standort Köln-Riehl fest. Die Gespräche mit der Stadt Köln zur weiteren Entwicklung des Grundstücks werden fortgeführt.

Sanierung der DEVK Zentrale läuft

Unmittelbar neben dem betroffenen Grundstück wird derzeit die DEVK Zentrale umfassend saniert. Das Gebäude wird modernisiert und an aktuelle Anforderungen angepasst.

Der Wiedereinzug der rund 2.400 Mitarbeitenden ist für das erste Halbjahr 2028 geplant. Mit der Sanierung stärkt das Unternehmen seinen Hauptsitz langfristig und passt ihn an die veränderten Arbeitsbedingungen an.


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