Zugleich nimmt die Frequenz zu: Leitungswasser bleibt ein Dauerbrenner, doch vor allem Starkregen trifft inzwischen auch vermeintlich sichere Lagen. Mehr Volatilität fordert risikogerechte Prämien – und eine neue Qualität der Beratung. Versicherer differenzieren stärker nach Objektqualität, Baualter, Sanierungsstand und Prävention. Für Makler bedeutet das: weg vom reinen Tarifvergleich, hin zur fundierten Risikoanalyse. Wer Gebäude individuell bewertet, Schwachstellen identifiziert und Modernisierungen dokumentiert, verbessert Versicherbarkeit und Beitragsstabilität.
Gerade beim Elementarschutz zeigt sich der Mehrwert guter Beratung. Noch immer wird er häufig mit Flußhochwasser gleichgesetzt, obwohl urbane Starkregenereignisse oft relevanter sind. Konkrete Szenarien für den jeweiligen Standort schaffen Verständnis – ebenso wie flexible Selbstbehalte oder Bonusmodelle. Prävention, von der Rückstausicherung bis zur gewarteten Leitungsinstallation, wird zum entscheidenden Faktor. Vor diesem Hintergrund gewinnen politische Pläne einer Pflichtversicherung an Dynamik. Makler können als strategische Begleiter punkten.
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