Am Dienstagabend meldete das israelische Fernsehen eine bevorstehende Ankündigung eines einmonatigen Waffenstillstands, an dem US-Unterhändler Witkoff und Kushner arbeiten. Der Ölpreis fiel sofort, während Gold und Silber zulegten, da ein Ende des Ölschocks die Inflationserwartungen senkt und der Fed wieder Spielraum für Zinssenkungen geben würde. Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt abzuwarten, denn der Iran hat bislang jede offizielle Gesprächsbereitschaft dementiert, und die Kämpfe gehen unverändert weiter. Langfristig bleibt die Goldstory und das bullische Fundament intakt. Man sollte sich über eine weitergehende Korrektur in den nächsten Monaten freuen und diese nutzen, um bestehende Vermögen durch den Kauf von Gold langfristig gegen Inflation abzusichern. Die Korrektur wird nur vorübergehend sein, und die Notenbanken werden am Ende des Tages wieder die Liquidität erhöhen. Wer dann die Chance von antizyklischen Käufen nicht genutzt hat, wird seine Kaufkraft durch Inflation verlieren, während der Goldpreis seine bisherigen Allzeithochs weit hinter sich lassen wird.
Autor Markus Blaschzok ist Chefanalyst der SOLIT Gruppe.











