Gold setzt Rekordjagd fort: 2.267 US-Dollar je Feinunze

Goldbarren
Foto: PantherMedia/monsit

Der Goldpreis hat am Dienstag erneut einen Rekordstand erreicht. Am Vormittag stieg der Preis für eine Feinunze etwa 31,1 Gramm) in London bis auf 2266,85 US-Dollar. Dort hat er inzwischen den dritten Tag in Folge einen Rekordstand erreicht.

Im frühen Handel hatte Gold noch knapp unter 2250 Dollar notiert. Der neue Rekord liegt knapp über dem am Vortag erreichten Hoch.

Weiterhin dominieren Spekulationen über mögliche Leitzinssenkungen das Geschehen am Goldmarkt. In der Eurozone hatten zuletzt am Freitag Inflationsdaten aus Frankreich und Italien
Zinssenkungserwartungen durch die Europäische Zentralbank geschürt. Zudem deuten die am Dienstag veröffentlichten Daten aus deutschen Bundesländern auf einen Rückgang der Inflation der größten
Volkswirtschaft der Eurozone hin. Die zuletzt in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten sandten eher widersprüchliche Signale.


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Sinkende Zinsen sind in aller Regel gut für den Goldpreis. Denn damit tritt ein Vorteil der zinslosen Goldanlage stärker in den Vordergrund. Gestützt wird das Gold durch Käufe der Zentralbanken.
Auch die weltpolitische Unsicherheit stützt das Gold tendenziell. Der zuletzt aufwertende US-Dollar hat den Goldpreis hingegen nicht belastet. Ein stärkerer US-Dollar macht Gold für Anleger aus anderen
Währungsräumen teurer. (dpa-AFX)

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